Schermbeck - Die Ansteckungsgefahr ist im Februar groß, denn in Schermbeck wird dann der hartnäckige Lackmuskelkater grassieren, eine gar heimtückische Krankheit, der sich aber zwölf tapfere Schermbecker Frauen stellen wollen. Sie öffnen daher vom 16. bis 18. Februar die Praxis Frauensache und laden Kassen- wie auch Privatpatienten ins Sprechzimmer ein, um dem immer schneller um sich greifenden Ansteckungsrisiko Herr zu werden. „Die Schermbeckerinnen sollten sich daher schon jetzt einen Termin sichern. Wir nehmen auch nur lediglich 7 Euro Praxisgebühr“, so die ambitionierten Schwestern. Und dafür bieten die „Krankenschwestern“ eine ganze Menge, denn Lachen gibt es hier auf Rezept.
Denn „Lachen bis die Schwester kommt!“, so lautet in diesem Jahr das Motto der Gruppe Frauensache, die das dritte Jahr in Folge die Schermbecker Närrinnen durch die fünfte Jahreszeit begleitet. Der Vorverkauf in der Volksbank ist terminiert und damit der "Banküberfall" garantiert. Donnerstag, 19. Januar 2012, ab 8 Uhr freuen sich die Volksbankmänner auf den Damenansturm. Die Aufführungen sind am 16., 17. und 18. Februar im Saal Ramirez. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Für jede Veranstaltung gibt es 264 Karten. Bis zu 10 Karten werden pro Person pro Veranstaltung abgegeben. Der Kartenverkauf ist ausschließlich in der Hauptstelle der Volksbank Schermbeck, Mittelstraße 54. Eine Abendkasse wird es auch in diesem Jahr nicht geben.
An Altweiber und dem Karnevalssamstag wird die Party nach der Vorstellung ab 20.30 Uhr weitergehen für jederMANN für 2,50 Euro. Zum neue Programm aus dem Nähkästchen plaudern wollte die fröhliche Truppe noch nicht, nur soviel dürfte sicher sein: Die Damen sorgen wieder für ein tolles Programm. Es gibt keine Büttenreden, aber Tanzgruppen sind wieder dabei. Na dann. Das spitzbübische Grinsen lässt schon erahnen, dass es auch im kommenden Programm turbulent zugehen wird. Anja Prinz ist auch in diesem Jahr wieder für die Bühnendeko zuständig. Die Stücke schreiben die Damen selber oder bringen sie von ihren „Fortbildungsreisen" mit und passen sie an Schermbecker Verhältnisse an. In andere Rollen zu schlüpfen und mal so richtig was rauszulassen, das macht der fröhlichen Truppe Spaß.
Wie schon in den Vorjahren wird so mancher Sketch auch nachhaltige Wirkung in der Gemeinde haben. Sollte sich jemand wiedererkennen, trägt er es sicher mit Humor, wie auch sonst. Da bleibt nur noch zu sagen: Schermbeck Helau! GK