Was sich im Untergeschoss der Stadtbücherei verbirgt, muss sich eigentlich nicht verstecken. Denn das Kommunale Kino, auch liebevoll Koki genannt, bietet den Gladbeckern ein echtes Kinoerlebnis.
Samtrot schmiegen sich hier 180 Kinosessel Reihe für Reihe aneinander und bieten beste Sicht auf die sieben Meter lange Leinwand. Auf dieser werden ab September wieder die Kinohits aus den großen Filmstudios zu sehen sein. Drei Filmvorführer sind zuständig dafür, dass die Filme auch in der richtigen Qualität gezeigt werden. „Für einen besseren Ton wurde im vergangenen Jahr die Lautsprecheranlage erneuert. Gleich zwölf Boxen sorgen nun für ein Erlebnis wie in einem Multiplex-Kino“, sagt Karin Hornig-Bilo.
Im Frühjahr hat sie die Leitung des Koki übernommen, nachdem Ralf Michalowsky, der bis dahin zuständig war, beruflich in den Landtag nach Düsseldorf gewechselt ist. Ein bunt gemischtes Programm hat Karin Hornig-Bilo für die Kinobesucher zusammengestellt. Von dem Klassiker „Robin Hood“ über den Animationsfilm „Für immer Shrek“ bis hin zu der Komödie „Up in the Air“ trifft sie damit garantiert den Geschmack der Zuschauer. „Natürlich freuen wir uns auch über Tipps und Anregungen aus dem Publikum“,sagt Karin Hornig-Bilo.
So machten einige Gladbecker die VHSMitarbeiterin auf den Film „Invictus“ aufmerksam. „Mich hat die Inhaltsangabe überzeugt, so dass ich „Invictus“ ins Programm aufgenommen habe. Natürlich können wir nicht jeden Wunsch berücksichtigen.“ An einer leichten Erhöhung der Eintrittspreise kommt das KoKi leider nicht vorbei. Die Tageskarte kostet 5 Euro (erm. 2,50 Euro), für Inhaber der Gladbeck-Card 1,25 Euro. mh
Weitere Informationen zum Koki finden Sie auf der Internetseite www.vhsgladbeck.de.



