110 Zufluchtsorte07.10.2009
Die Gladbecker Notinseln haben sich als Erfolgsprojekt bewiesen.„Mit der stolzen Zahl von 110 Notinseln liegt Gladbeck im regionalen Vergleich an der Spitze“, sagt Esther-Maria Meyer-Rudel vom Einzelhandelsverband Westfalen-West. Bei dem Startschuss zu dem außergewöhnlichen Projekt, bei dem Kindern in Notsituationen Zufluchtspunkte aufgezeigt werden, war die Resonanz der Einzelhändler bereits überwältigend. Gleich 60 Unternehmen erklärten sich im Juni 2008 bereit, eine Notinsel für Kinder einzurichten. Im Laufe des Jahres hat sich die Zahl nun verdoppelt. „Ein schöner Erfolg und ein Zeichen für Gladbeck.“Zehn Mal wurden die Notinseln innerhalb eines Jahres von den Gladbecker Kindern aufgesucht. „Alle Fälle konnten jedoch direkt vor Ort geklärt werden“, sagt Jörg Janssen vom Amt für Familie, Jugend und Soziales. Ob es die Frage nach einem Pflaster oder nach dem Nachhauseweg war, stets konnten die geschulten Unterstützer der Not-inseln Hilfe leisten „Wir sind froh, dass unser eingerichtetes Notfall-Telefon im vergangenen Jahr nicht einmal geschellt hat“, sagt Jörg Janssen. Bewies das stumme Telefon doch, dass es in den eingerichteten Notinseln innerhalb von Glad-beck zu keinem schweren Notfall kam. „Ziel ist es jetzt, die Kinder der Stadt weiter auf die Notinseln aufmerksam zu machen“, sagt Jörg Janssen. Vermehrt soll daher in Schulen und Kindergärten das Thema angesprochen werden. gk Notinsel In Gladbeck weisen sich gleich 110 Unternehmen als Notinsel aus. Gut zu erkennen sind diese durch das auffallende Notinsel-Symbol. Dabei beteiligen sich neben Geschäften auch die Fahrdienste der Caritas und das Spielmobil als mobile Notinseln. |
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