Sie soll dran glauben – die gute alte Glühbirne, die uns seit Jahrzehnten treue Dienste leistet. Eine EU-Richtlinie verbannt die Standardvariante der Glühlampe schrittweise bis zum Jahre 2012 aus dem Handel (s. Kasten). Der Abschied scheint uns besonders schwer zu fallen, wie die zahllosen Hamsterkäufe der beliebten 100 Watt-Birnen nach Ankündigung des Verbotes bereits vermuten lassen. Die in der Presse entbrannten Debatten tun ihr Übriges.
Es spricht ja auch einiges für die klassische Glühbirne: Warmes, angenehmes Licht und blitzschnelles Anschalten, noch dazu günstig im Preis. Doch wer sich an ihr die Finger verbrennt, merkt recht schnell, dass ein Großteil der Energie als bloße Wärme entweicht. Genau deshalb sucht man nach Alternativen und glaubt sie gefunden zu haben. Gasentladungslampen mit integrierten Vorschaltgeräten, kurz: Energiesparlampen. Bis zu 80 Prozent sollen sie an Energie einsparen, mit einer zehnmal längeren Lebensdauer.
Der Kirchhellener Elektrikermeister Frank Hollender Inhaber von Elektro Butenweg, hat aber auch für all diejenigen einen Lösung, die sich nur schwer von der alten Glühbirne trennen können. „Neben den Energiesparlampen gibt es Modelle, die der Glühbirne gleichen, allerdings mit einem Halogenleuchtmittel ausgestattet sind“, erklärt der Fachmann. Gerade für Kronleuchter und überall dort, wo die Leuchtmittel sichtbar sind, eine echte Alternative. „Allerdings spart diese Variante nicht so viel Energie ein, wie die Energiesparleuchten.“ Wer also auf den Umweltaspekt setzt, der greift besser zu diesen.




