Geld ist eigentlich keines da, wenn doch, dann bei weitem nicht genug und trotzdem ging es in der ersten Sitzung der Bezirksvertretung im neuen Jahr vor allem darum, das Wenige in gute Bahnen zu lenken. Über zahlreiche Positionen wurde in der Bezirksverwaltungsstelle rege diskutiert. Ginge es ganz im Sinne der CDU, dann bekämen beispielsweise die Gregorschule und die Gemeinschafts-Grundschule neue Türen und nicht die Johannesschule einen neuen Lehrerparkplatz. Die Grünen forderten wiederum, die 22.000 Euro, die der Erneuerung der Lehrerparkplätze dienen sollten, in den ehemaligen Spargelhof Beckmann und das dort entstehende Jugendzentrum zu investieren.
Die 20.000 Euro, die für eine Detailstudie für die Gewerbefläche am Movie Park vorgesehen waren, sähe Dorothee Askemper, Sprecherin der CDU lieber in der Planung eines Kreisverkehrs an der Feldhausener Straße. „Der Kreisverkehr ist unsagbar wichtig, denn wenn wir im Pinntal weiter ausbauen, wird die Stelle noch stärker frequentiert", so die Bezirksvertreterin. Schon bei der Haushaltstagung im vergangenen Jahr wurde über das Verkehrskonzept für die Kreuzung Feldhausener Straße / Pelsstraße / Hauptstraße diskutiert. Einstimmig wurde der Vorschlag nun von den anderen Partein angenommen, das für die Detailstudie angedachte Geld in die Planungen des Kreisverkehrs zu geben.
Abgelehnt wurden Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit, darunter die Rücknahme des dritten beitragsfreien Kindergartenjahres, als auch die Reduzierung des Personaleinsatzes im Spielmobil. Allerdings gab die CDU zu bedenken, dass die Standortzeiten des Spielmobils gegebenenfalls optimiert werden müssten. Schließlich habe sich durch die Angebote der offenen Ganztagsschulen die Freizeit der Kinder verändert.
Ebenso klar sprachen sich die Parteien gegen eine Einstellung der Geldpräsente für Alters- und Ehejubilare aus. Die kleinen Präsente seien eine Anerkennung der Stadt, die damit den Bürgern mal etwas zurück geben könne.




