„Wenn weiß, watt willst, musste machen, datte hinkomms“, sagt Maegie Koreen mit einem Lächeln. Die begeisterte Chansoninterpretin weiß genau, was sie will – den Chanson mit Leben füllen. Im Rahmen der RUHR.2010 ist es ihr nun gelungen, ein ganzes Festival zu initiieren. An gleich vier Spielorten werden fünfzehn Chanson-Künstler aus Europa ein einmaliges Konzert geben und machen dabei auch Station in Gladbeck. „Wir haben Maegie Koreen bereits im vergangenen Jahr bei uns zu Gast gehabt“, sagt Lothar Sikorski vom Gladbecker Kulturamt, „umso mehr freuen wir uns nun auf die Ruhr Chansonnale.“ Bei dieser werden Künstler aus dem Ruhrgebiet auf Künstler aus der jeweiligen europäischen Partnerstadt treffen. „Für Gladbeck ist das die Stadt Schwechat.“ Von hier reisen Thessa Habeler und ihr Vater Herbert an. „Thessa ist wirklich ein junges Ausnahmetalent. Sie schreibt mittlerweile selbst Jazzballaden und studiert an der Musikhochschule in Linz“, sagt Maegie Koreen, die eigens nach Schwechat reiste, um die junge Künstlerin für die Chansonnale zu verpflichten.
Mit der Ruhr-Chansonnale soll allen Künstlern die Möglichkeit geboten werden, Kontakte zu knüpfen und diese auch nachhaltig zu pflegen. Und die Besucher dürfen einen Abend lang in die Welt der europäischen Liederpoeten eintauchen und sich von den Songs und Balladen unterhalten lassen. gk




