Nicht nur an den ersten Blüten, die ihre Köpfe gen Himmel richten, kündigt sich das nahende Frühjahr an. Auch die Tierwelt erwacht allmählich aus dem Winterschlaf. Doch kommt es hier so manches Mal zu Kollisionen unschöner Art. Denn die Wanderung von Erdkröte, Grasfrosch und Teichmolch endet nicht selten mit dem Tod. Das Überqueren der Straßen, die zunehmende Bebauung der Landschaften und nicht zuletzt die sinkende Anzahl von Tümpeln, Weihern und Teichen sorgen dafür, dass die Laichwanderung zu einem schwierigen Unterfangen wird.
Auch in Gladbeck sind mehrere Arten in ihrem Bestand bedroht. Da hilft es auch nicht, dass zahlreiche ehrenamtliche Helfer des NABU und anderen Naturschutzorganisationen im Frühjahr die Lurche einsammeln und am anderen Ende der Straße wieder aussetzen. „Die Tiere wandern leider nicht so wie der Mensch das gerne hätte, die Laichwanderung kann Tage oder Wochen dauern“, weiß Thomas Korn vom NABU Gladbeck. „Außerdem muss immer berücksichtigt werden, dass auch Bewegungen vom Laichgewässer zum Sommer- und Winterlebensraum stattfinden und auch die Jungtiere der Kröten und Frösche nach abgeschlossener Larvenentwicklung wandern.“ Der NABU bittet die Autofahrer deshalb um vorsichtige Fahrweise.




