„Die Zukunft des Hallenbades kann gesichert werden“ – dieses Statement gab der Vorstand des neu gegründeten „Wassersportverein Schermbeck“ nach seiner Gründung bekannt.
Über 200 engagierte Schermbecker trafen sich Ende April im Saal des Ramirez um den Verein in seiner Arbeit zu bestärken und sich so für den Erhalt des Schermbecker Hallenbades einzusetzen.
Aus den künftigen Mitgliedsbeiträgen will der Wassersportverein Schermbeck die laufenden Kosten des Bades bestreiten. Dabei wollen die Verantwortlichen die Mitgliedsbeiträge moderat halten. Vor allem Jugendliche, Familien und Behinderte sollen in den Blick genommen und ins Hallenbad gelockt werden. „Wir könnten uns vorstellen, dass der Beitrag für Jugendliche zwischen 30 und 50 Euro liegt.“ Mit dem einmaligen Beitrag hätten die Vereinsmitglieder dann zu den Öffnungszeiten freien Eintritt ins Bad. „Für alle Nicht-Mitglieder würde der Eintrittspreis etwas steigen, aber im Vergleich zu den umliegenden Schwimmbädern weiterhin günstig bleiben.“ Dieses Konzept habe sich schon in Hünxe bewährt und warum sollte es da in Schermbeck scheitern.
Die Immobilie als solche soll übrigens weiterhin Eigentum der Gemeinde bleiben. „Von der Gemeinde erwarten wir, dass sie als Eigentümerin durch Zuschüsse an den Verein die zukünftig notwendigen Investitionen zur Sanierung und Modernisierung trägt sowie durch die Bereitstellung kommunaler Mittel das Schulschwimmen im Hallenbad Schermbeck weiterhin sichert“, sagt Pressesprecher Friedhelm Kroezemann. Zudem soll die Kommune auch zukünftig das Schwimmen als Schulsport sicher stellen. „Hier können wir uns vorstellen, dass die Kommune einen Obolus an den Wassersportverein zahlt, um das Hallenbad für den Schulsport nutzen zu können.“




