Tour de Ruhr oder auf ins Münsterland
Als Freizeitbeschäftigung liegt die Radtour auf der Beliebtheitsskala stets auf den höheren Rängen. Ob als Familienausflug, mit den Kollegen oder allein – Radrouten gibt es für jede Gelegenheit. Ausführliches Kartenmaterial gibt es im Internet oder klassisch in gedruckter Form in jedem Buchladen. Auch manche Navigationsgeräte für Autos können im Fahrradmodus betrieben werden – dies funktioniert jedoch nicht bei allen einwandfrei. Das NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr hat über die Jahre ein etwa 13.800 Kilometer Radroutennetz aufgebaut und mit einem einheitlichen Wegweisungssystem ausgestattet. Noch dazu gibt es auf der Internetseite www.radroutenplaner.nrw.de die Möglichkeit, Radrouten errechnen zu lassen. Dabei wird darauf geachtet, dass es sich um fahrradtaugliche Straßen handelt und die Route nicht unbedingt entlang der großen Verkehrsachsen verläuft. Über einen Filter lassen sich individuelle Wünsche einstellen, beispielsweise Steigungen verhindern, eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit oder Sehenswürdigkeiten. Abzurufen sind auch regionale und überregionale Themenrouten wie die Rotbachroute oder die Naturpark Hohe Mark Route. gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.
Zur RUHR.2010 wartet im Sommer noch ein ungewöhnlicher Termin auf alle Radfahrer: Am 18. Juli wird im Rahmen der Kulturhauptstadt die A40 zwischen Duisburg und Dortmund von 11 bis 17 Uhr voll gesperrt. Während in Fahrtrichtung Duisburg die große Tafel der Kulturen gedeckt wird, ist die andere Seite für alles, was keinen Motor hat, reserviert. Diesen Termin sollte sich also jeder Hobbyradler im Kalender rot markieren. Denn nie wird man wohl per Rad so schnell vom einen zum anderen Ende des Ruhrgebiets kommen.




