„Jeden Tag malte ich diese farbigen Variationen, immer inspiriert von der jeweiligen Naturstimmung zusammen mit meinem Geist“, sagte einst Alexej von Jawlensky und lässt diese Wort in der aktuellen Ausstellung „Farbe.Abstraktion.Serie“ im Josef Albers Museum spürbar werden. In der Gegenüberstellung von Josef Albers und Alexej von Jawlensky gelingt es, ein neues Licht auf die Werke der beiden Künstler zu werfen. Noch nie zuvor wurden der russische Expressionist Jawlensky und der Farbkompositör Albers gemeinsam gezeigt, noch nie die Wirkung ihrer Werke in der Gegenüberstellung erlebbar gemacht. Und so wird die aktuelle Ausstellung im Josef Albers Museum zu einem Gipfeltreffen, bei dem sich zwei weithin bekannte Künstler begegnen, deren Gemeinsamkeiten bisher noch nicht wirklich entdeckt worden sind.
Gerade in der Gegenüberstellung der Werke liegt die Kraft der Ausstellung. So lassen sich in den Farbstudien, Abstraktionen und beeindruckenden Serienarbeiten durchaus ähnliche Arbeitsweisen der beiden Künstler erkennen. Da wären zum einen die Zeichnungen, die gegenüber gestellt eine faszinierende Parallelität offenbaren. Und auch die späteren Serien zeigen überraschende Übereinstimmungen.
Noch bis zum 29. August ist die Ausstellung Dienstag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Sonn- und feiertags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro (erm. 5 Euro). Spezielle Familienführungen für Kinder, Eltern und Großeltern bietet das Museum am 13. Juni um 11 Uhr, am 4. Juli um 15 Uhr und am 1. August um 11 Uhr an. Die Führungen dauern etwa 90 Minuten, dabei ist eine praktische Arbeit für die Kinder inbegriffen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer (0 20 41) 2 97 16. gk



