Erst zweieinhalb Jahre gibt es die Gahlener Jagdhornbläser und nun konnten sich die 15 Mitglieder zwischen 11 und 60 Jahren bereits die verdienten Lorbeeren abholen. Andreas Schafranitz führte die Bläser zum NRW-Landeswettbewerb im Jagdhornblasen, der in diesem Jahr in Brüggen am Niederrhein stattfand. Dabei gelang es den Gahlener Bläsern sogar über ihr Ziel, eine Urkunde mit nach Hause zu nehmen, hinausschießen – holten sie doch mit 781 Punkten gleich die „Bronzene Hornfessel“.
Die Konkurrenten und die Prüfungsbedingungen bei dem alle zwei Jahre durch den Landesjagdverband NRW ausgetragenen Wettbewerb sind nicht ohne. 122 Bläsergruppen mit etwa 2.000 aktiven Bläsern unterteilt in unterschiedlichen Klassen zeigten Ende Mai ihr Können. Die strengen Regeln des Wettbewerbs erfordern höchste Disziplin, die fünf Punktrichter sind gnadenlos, wenn es um die Präsentation der fünf ausgelosten Hornsignale geht. Bei der Bewertung achten die Punktrichter auf die Tonreinheit und den notengerechten Vortrag laut Signalbuch, aber auch der Gesamteindruck zählt und kann bei Versäumnissen zum Punktabzug führen.
„Wir sind stolz auf unsere Leistung“, sagt Wilhelm Schult, Obmann der Gahlener Jagdhornbläser. Selbst ein kleiner Gahlener Fanclub bestehend aus 15 Mitgliedern begleitete die Truppe nach Brüggen, um die Jagdhornbläser aus der Heimat moralisch zu unterstützen. „Mit einer solch starken Unterstützung haben wir nicht gerechnet, uns aber umso mehr gefreut“, muss Wilhelm Schult zugeben.
So wird sich für die Gahlener Jagdhornbläser demnächst sicher wieder eine Möglichkeit ergeben, ihr Können unter Beweis zu stellen. JS


