Wenn man sich und andere vergisst22.07.2010
Das Demenz-Forum will Angehörigen und Betreuern von demenziell Erkrankten aufzeigen, wie und wo sie Hilfe bekommen„Es gibt kaum Familien, die nicht in irgendeiner Weise mit dem Thema Demenz konfrontiert sind, sei es, dass Angehörige, Freunde, Bekannte oder jemand aus der Nachbarschaft erkrankt sind“, sagt Bodo Dehmel. Daher hat die Stadt Gladbeck schon vor einem Jahr den „Runden-Tisch-Demenz“ ins Leben gerufen und passend dazu mit dem Demenz-Wegweiser eine Informationsbroschüre auf den Weg gebracht, die Betroffenen aufzeigen soll, wo und wie sie Hilfe bekommen können. „Zusätzlich laden wir nun zum ersten Gladbecker Demenz-Forum ein“, sagt Bodo Dehmel. Am 15. September kommen dazu alle Teilnehmer des „Runden-Tisch-Demenz“ in der Mathias-Jakobs-Stadthalle zusammen und stellen hier sich und ihre Dienste ab 15 Uhr vor. Um 17.15 Uhr wird außerdem Dr. med. Heinz-Dieter Oelmannn vom St. Barbara-Hospital über das Thema Demenz referieren. „Es gibt unterschiedliche Formen der Demenz, die man durch die heutige Diagnostik gut unterscheiden kann“, sagt Dr. med. Heinz-Dieter Oelmannn. Häufig beginne die Krankheit schleichend. „Erste Anzeichen sind das Vergessen von einfachen Dingen, wie zum Beispiel das Licht auszumachen. Wenn sich dieses mehrfach wiederholt und über das normale Maß der Vergesslichkeit hinaus geht, sollten die Angehörigen aufmerksam werden.“ |
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