Ein buntes Treiben herrscht in der Delphin- und der Pinguingruppe im Kindergarten Ekel, denn die 45 Kinder und ihre Erzieherinnen freuen sich schon jetzt auf das Fest zum 40-jährigen Jubiläum und stecken bereits mitten in den Vorbereitungen. Mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Kapelle am Mühlenpatt/ Ecke Münsterstraße startet das Kindergartenfest am 5. September. Danach sorgen Spiel und Spaß für Kurzweil auf dem Kindergartengelände. „Wir erwarten zahlreiche Besucher, denn schließlich haben viele Kirchhellener hier ihre Kindergartenzeit verbracht“, sagt die Leiterin Rebecca Duckheim. Mit einer Fotoausstellung will das Team einen Rückblick auf 40 Jahre geben. „Auf unseren Fotowänden werden sich bestimmt viele der Eltern wieder erkennen, die heute wiederum schon ihre eigenen Kinder in unsere Obhut geben.“ Selbst Bernhard Steinmann verbindet mit dem Gelände an der Münsterstraße eigene Kindheitserfahrungen. Als Schüler der katholischen Volksschule, die sich bis 1969 auf dem Gelände des heutigen Kindergartens befand, half er mit die heute stattlich gewachsenen Bäume zu pflanzen. „Hier ist alles noch familiär. Gemeinsam mit dem Kirchenbauverein haben wir in den vergangenen Jahren außerdem den Martinsumzug etablieren können, der eine feste Tradition geworden ist.“ gk
1876 wurde auf dem Gelände des heutigen Kindergartens die Volksschule Ekel gebaut. 1914 kaufte der Kirchbauverein Ekel ein Grundstück für den Bau einer Kirche. In den Wirren der beiden Weltkriege wurde der Bau jedoch verhindert. Das Grundstück an der Marienkapelle wurde 1940 in einem Ringtausch zwischen Rickert, Jünger und dem Kirchbauverein getauscht. Der Kirchbauverein bekam das Grundstück neben der Schule mit einer Größe von 4391 Quadratmetern. 1969 wurde die Volksschule geschlossen. Nach intensiven Verhandlungen mit der Gemeinde wurde die Genehmigung zur Einrichtung eines Kindergartens in den Räumen der Volksschule erteilt.


