„Aktuell, vielseitig, bürgernah“ - diese Attribute hat sich die Gladbecker Volkshochschule (VHS) auf die Fahne geschrieben und zeigt mit ihrem neuen Semesterprogramm wieder einmal, dass sie diese nach wie vor beherzigt. 418 Veranstaltungen hat das Team für das 2. Halbjahr vorbereitet. Dazu erwartet die VHS mindestens 5.800 Teilnehmer. Neben Klassikern wie Fremdsprachen-, EDV-, Gesundheits- und Kreativkursen finden sich in dem Programm auch wieder einige Neuheiten.
„Unsere Kursleiter bilden sich immer weiter fort und so ist es ihnen möglich, immer neue Kurse anzubieten“, sagt Martina Galla vom VHS-Team. Ob Hormon-Yoga, Beckenbodenschule, Selbstmanagment oder Literaturseminare zu Effi Briest, die Neuheiten im Angebot bieten genügend Abwechslung. Mit Freude blickt man außerdem von Gladbeck nach Düsseldorf. „Der neue Koalitionsvertrag von SPD und Grünen setzt das Thema Bildung an erster Stelle. Vor allem das Thema Weiterbildung und damit die Volkshochschulen erhalten einen hohen Stellenwert. Dabei wollen die Koalitionspartner sogar die 2005 erfolgten Mittelkürzungen zurück nehmen“, sagt Dietrich Pollmann. Gute Aussichten also für die VHS, die sich weiterhin besonders im Bereich nachträgliche Schulabschlüsse und Integrationskurse sieht. „In beiden Bereichen ist kein Einbruch zu verzeichnen. Zurzeit sind etwa 400 Migranten in unseren Kursen und lernen hier Deutsch und auch die nachträglichen Schulabschlüsse sind so begehrt, dass wir den Anfragen kaum noch gewachsen sind“, sagt Karin Hornig-Bilo.
Doch nicht nur gute Nachrichten hat das VHS-Team zum Semesterstart im Gepäck. „Auf Beschluss des Rates mussten wir die Teilnehmerentgelte maßvoll erhöhen.“ Inhaber der Gladbeck-Card erhalten aber weiter 75 Prozent. Die Auftaktveranstaltung bestreitet in diesem Jahr übrigens der Erziehungspapst und Buchautor Dr. Jan-Uwe Rogge. Am Mittwoch, 1. September wird er um 19.30 Uhr im Martin Luther Forum an der Bülser Straße 38 zum Thema „Was Kinder heute brauchen“ referieren. „Das wird nicht nur informativ, sondern mit Sicherheit auch unterhaltsam“, sagt Dietrich Pollmann. gk


