Vancouver – Von Natur aus schön!
21.04.2008
Kanadas Metropole an der Westküste bietet seinen Besuchern viel Abwechslung
Sich im Sommer am Strand von der Sonne bauchpinseln lassen,
im Winter in den nahe gelegenen Bergen Ski fahren oder einfach ganzjährig durch
die vielen Naturparks schlendern, Fischen gehen, eine gemütliche Bootstour oder
eine spannende See-Safari unternehmen. Das alles ist Kanada, genauer:
Vancouver, die Stadt an der Westküste des gigantischen Landes Nordamerikas in
der Provinz British Columbia.
Mit seinen knapp 590.000 Einwohnern ist Vancouver, die nach
dem englischen Entdecker George Vancouver benannt ist, die drittgrößte Stadt
Kanadas und hat mehr zu bieten als man im ersten Moment glauben mag. Nonstop
von Düsseldorf zum internationalen Flughafen in Vancouver dauert der Flug etwa
12 Stunden. Hat man den überstanden, wartet bereits die herrliche Kulisse der
Küstengebirge auf der einen und des pazifischen Ozeans auf der anderen Seite
der Stadt darauf, entdeckt zu werden.
Denn Vancouver liegt auf einer Halbinsel etwa 45 Kilometer
von der Grenze zu den USA entfernt. Die günstige Lage am Pazifik sorgt für ein
für Kanadas Verhältnisse recht mildes Klima, sodass im Sommer Temperaturen
jenseits der 25 Grad keine Seltenheit sind. Gleichzeitig locken im Winter
hervorragende Wintersportgebiete in den angrenzenden North Shore Mountains.
Nicht umsonst ist Vancouver 2010 Ausrichter der olympischen Winterspiele, die
Vorbereitungen in den angrenzenden Skigebieten laufen bereits. Seit der Weltausstellung 1986 hat sie sich zudem noch zu DER
Tourismusdestination Kanadas gemausert. Das spiegelt sich vor allem in den
hervorragenden Hotels und Unterkünften, den zahlreichen Angeboten für die
unterschiedlichsten Besichtigungstouren und dem preisgekrönten öffentlichen Nahverkehr
– nicht nur für Touristen von Vorteil – wider.
In Hafennähe imponieren insbesondere die modernen
Hochhäuser, darunter das Kongresszentrum Canada Place, dessen Dachkonstruktion
an prächtige weiße Segel erinnert. In Kontrast dazu steht der älteste Stadtteil
„Gastown“, Vancouvers Altstadt aus dem 19. Jahrhundert, die noch ein wenig
erahnen lässt, wie es war, als hier noch Seemänner und Holzfäller das Stadtbild
prägten. Architektonisch erwartet die Besucher also eine angenehme Mischung aus
Moderne und Tradition.
Für Kultur- und Geschichtsfreunde wären das Maritime Museum
oder das Vancouver Museum interessant, welches neben der Geschichte der Stadt
mit anderen attraktiven Ausstellungen zur kanadischen Kultur aufwartet.
Die Abendgestaltung fällt höchstens aufgrund der großen
Auswahl schwer. Ob Theaterstücke, Tanzveranstaltungen, Musik oder Kabarett: Das
kulturelle Leben Vancouvers scheint niemals still zu stehen. Je nach
Anreisezeit erlebt man zum Beispiel das „Bard on the Beach Shakespeare
Festival“ vor einmaliger Kulisse im Freien direkt am Hafen. Auf der anderen Seite gibt es auch ausreichend
Möglichkeiten, sich etwas Ruhe zu gönnen. Denn Vancouver ist eine grüne Stadt.
In gut 200 Parks allein in der Stadt und den unendlich weiten Wäldern in der
Umgebung lässt sich die Urlaubszeit wunderbar beim Wandern oder Spazieren gehen
genießen. So bietet zum Beispiel der Stanley Park, der größte und beliebteste
natürlich gewachsene Stadtpark Kanadas, auf einer Fläche von knapp 405 Hektar
ein 200 Kilometer langes Netz von Spazierwegen gesäumt von einer halben Million
Bäumen, auf dem sich so einiges entdecken lässt, wie echte Totempfähle der
amerikanischen Ureinwohner. So exotisch wie das Erbe der Ureinwohner kommen
auch die Bäume daher. Affenschwanzbaum, Fächer-Ahorn, Hemlocktanne,
Riesenlebensbäume oder uralte Douglasien beeindrucken nicht nur mit ihren
bizarren Bezeichnungen.
Zusätzlich zu besichtigen gibt es dort den Zoo und das
Vancouver Aquarium mit mehr als 33.000 Fischen aus 300 Arten, unzählige
Amphibien und Reptilien und neben Vögeln natürlich auch Walen und Robben.
Wer Tiere aber lieber in freier Natur erleben will, kann
beim „Whale Watching“ auf hoher See mit etwas Glück die größten Säugetiere der
Erde beobachten, denn das Meeresgebiet vor Vancouver liegt auf der Route von so
manchem Orka- oder Buckelwal. Für solche Bootstouren gibt es spezielle
Anbieter, die mit Experten zusammenarbeiten. Sportbegeisterte finden schnell etwas, was ihre
Abenteuerlust stillt, natürlich nach etwas anderen – eben kanadischen – Maßstäben.
An Bergen klettern mit Kanadas weitläufiger Natur im Nacken oder beim „River
Rafting“ Schnellstromflüsse entlang rauschen ist da schon etwas anderes als den
Turm in Wanne-Eickel zu besteigen oder auf dem Rhein-Herne-Kanal zu paddeln.
Unter all den Attraktionen, die Vancouver bietet, wird für
jeden etwas dabei sein, Anregungen zur individuellen Reisegestaltung sind
selbstverständlich bei den Experten vom Reisebüro erhältlich.
Zur Einreise genügen ein noch mindestens sechs Monate bis
zur geplanten Ausreise gültiger Reisepass, ein Rückreiseticket und für den
Aufenthalt ausreichende Geldmittel. Deutsche Staatsangehörige dürfen sich in
Kanada als Tourist bis zu sechs Monate ohne Visum aufhalten. js
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