Kirchhellen - Zart, anmutig und voller Stolz zeigt sie ihr farbenfrohes
Blütenkleid. Kaum ein Garten oder ein Balkon, wo sie nicht zu finden ist.
Schließlich wird sie schon seit der griechischen Antike als „Königin der
Blumen“ bezeichnet – die Rose.
Seit über 2.000 Jahren werden Rosen als
Zierpflanzen gezüchtet. „So ist auch die heute bekannte Englische Rose entstanden.
„Dafür haben Züchter alte Rosensorten mit ihren dicken und duftigen Blättern
mit modernen Rosen gekreuzt“, sagt Doris Kampmann, Fachrau in Sachen Rosen.
Rosen lieben die Sonne. Egal ob im Kübel oder im Freiland,
der gewählte Platz sollte mindestens 5 bis 6 Stunden am Tag in der Sonne
liegen. „Wer im Garten nicht mit Sonne beseelt ist, für den gibt es auch
Sorten, die in ungünstigen Lagen gedeihen. Hier lohnt sich der Rat vom
Fachmann“, sagt Doris Kampmann. Wer die Rosen im Kübel anpflanzen möchte, für
den eignen sich die eher aufrecht wachsenden Sorten der Bodendeckerrosen oder
kleinere Strauchrosen. „Der Topf sollte dabei mindestens 30 Zentimeter Durchmesserhaben“,
so die Kirchheller Rosenfachfrau. Als Substrat eignet sich am besten eine
spezielle Rosenerde. Geeignete Sorten sind Bodendeckerrosen wie „Diamant“ im
zarten Weiß, „The Fairy“ in Hellrosa und „Bonica“ im kräftigen Rosa.
Egal für welche Sorte sich der Gartenfreund auch
entscheidet, auf die richtige Pflege kommt es an. „Rosen sollten am besten
kombiniert organisch-mineralisch gedüngt werden, zuletzt etwa Ende Juli. Düngt
man später reifen die Triebe nicht mehr aus und nehmen im Winter leicht
Schaden.“ Es lohnt sich daher eine geeignete Sorte zu wählen. So genannte
ADR-Rosen leiden deutlich weniger unter Schädlingen und sind gesünder als
andere Rosen. ADR steht für „Anerkannte deutsche Rose“. „Eine Rose mit
ADR-Prädikat hat eine harte Prüfung unter verschiedensten Standortbedingungen
in Prüfgärten in ganz Deutschland hinter sich und ist dort ohne jedes
Pflanzenschutzmittel zufriedenstellend bis sehr gut gediehen.“




