In Würde sterben, das ist der Wunsch vieler Schwerstkranker und nicht wenige von ihnen wählen das Hospiz als letzte Stadion ihres Lebens. In dieser Einrichtung für Sterbebegleitung werden Menschen nicht nur auf ihrem letzten Lebensweg begleitet, sondern ganzheitlich umsorgt. „Leider wird dieses Thema aber immer noch an die Seite geschoben“, sagt Gabriele Holtkamp-Buchholz vom Cariatsverband Gladbeck, „viele hören zwar vom Hospizdienst, aber nur wenige wissen, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.“ Um Aufklärung zu leisten und der Tabuisierung dieses Themas entgegenzuwirken, machte sich Gabriele Holtkamp-Buchholz im vergangenen Monat mit 20 Interessierten auf den Weg nach Essen-Steele, um dort das stationäre Hospiz zu besuchen. „Ich war überrascht von der großen Resonanz.“ In Kooperation mit dem Hospiz-Verein Gladbeck e.V. wurde die Hospiz-Arbeit näher vorgestellt.
Im Rahmen der Reihe „Caritas informiert“ möchte Gabriele Holtkamp-Buchholz auch zukünftig solche und ähnliche Fahrten anbieten. „Uns ist der Kontakt zu den Gladbeckern wichtig. Wir möchten gerne Hilfestellung leisten, wenn es nötig ist.“ Mit dem Angebot „Daheim und nicht allein“ werden Senioren in ihren Wohnungen betreut und begleitet. „Schließlich ist es der Wunsch vieler, so lange wie möglich selbstständig zu Hause zu wohnen.“ Nicht immer leicht für die pflegenden Angehörigen, sind sie doch manchmal rund um die Uhr im Einsatz. „Daher planen wir einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige.“ Interessierte können sich bei Gabriele Holtkamp-Buchholz unter der Telefonnummer (02043) 3712110 anmelden. Die Termine werden dann individuell festgelegt.
Ab dem 8. Juli haben pflegende Angehörige jeden 2. Mittwoch im Monat die Möglichkeit sich beim Kaffeeklatsch für pflegende Angehörige im Seniorenbüro Süd auszutauschen. gk



