Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurden Mitte Juni
die Planungen und Vorbereitungen rund um das Baugebiet Am Schultenkamp
erfolgreich zum Abschluss gebracht. „Was lange währt wird endlich gut“, sagt
Bürgermeister Klaus Strehl und spielt damit auf die intensive Organisation des
Bauprojektes an. 14 Mal habe sich der Bauausschuss mit dem Bebauungsplan 48 befasst,
bestätigt Bernd Tischler, doch schließlich sei der Bebauungsplan von besonderer
Qualität. Auf einer Fläche von zehn Hektar sollen in den kommenden Jahren 475
Wohneinheiten entstehen. In vier Bauabschnitten soll das Grundstück erschlossen
werden. Im ersten Abschnitt werden 4,8 Hektar des Nettobaulandes bebaut. „Die
Kennzahlen für den ersten Bauabschnitt können sich sehen lassen. Allein die
Erschließungskosten sind bis zur endgültigen Fertigstellung mit insgesamt 6,8
Millionen Euro kalkuliert. Weitaus höhere Investitionen werden durch Aufträge
an die heimischen Handwerks- und Baubetriebe fließen. Die Folgeinvestitionen
sind angesichts der aktuellen Arbeitsmarktsituation und der bekannten
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung für Bottrop“,
sagt Projektleiter Wilfried Schölch.
Für die neuen Kirchhellener wird im neuen Zuhause übrigens
auf alternative Energien gesetzt. Geothermie, auch bekannt als Erdwärme, lautet
das Stichwort.
LebensArt wird die Bebauung am Schultenkamp begleiten und
Sie stets über den Fortschritt des Baugebietes informieren. gk



