Karneval in Grafenwald - Rio lässt grüßen

Grafenwälder Karnevals“Gesellschaft“ bietet an vier Tagen Programm

Das Zelt soll noch größer werden, wenn es zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag volle vier Tage lang Karneval in Grafenwald gibt. Anfang Januar stand jedoch noch ein Dankeschön an. In kompletter Verkleidungsmontur kamen drei finstere Gestalten zum OT Grafenwald. Die Mission hieß: Geldübergabe im Auftrag des Karnevals. Die 400 Euro, die Johannes Weiß, Johannes Löker und Berthold van Oepen für die Jugendlichen der OT im Gepäck hatten, waren der Erlös aus dem vergangenen Jahr. „Wir durften und dürfen die Räume der OT Grafenwald als Künstler-Garderobe nutzen, und so entstand die Idee für unsere Spende. Uns ist es wichtig, dass der von uns `Wöllern` erzielte Erlös in Grafenwald bleibt“, erklärt Johannes Löker. Silke Fockenberg, Vorsitzende des OT-Fördervereins, nahm das Geld strahlend entgegen, „denn nachdem wir schon einen Billardtisch und jede Menge Spielzeug haben, steht nun die Gestaltung der Außenanlagen auf dem Programm“. „Beim Feuerwehrfest vor zwei Jahren ist uns die Idee gekommen, dass es in Grafenwald eine eigene Karnevalsveranstaltung geben muss.“, erklärt Berthold van Oepen von den „Acht Abgerichteten“ die Entstehung der „2K2G“.
d006453a04a20630a1e54e26d2a909c9.jpg
Kein Auge bleibt trocken, wenn die Wöller
in schrillen Köstümen auf die Bühne kommen.
In die neunte Session gehen die acht Männer bereits, die zu den Zeiten, als der VfL Grafenwald in der Schnock-Halle seine Karnevalssitzung abhielt, entstanden ist und diverse Auftritte bei Kirchhellener Veranstaltungen hatte.
Gemeinsam mit der Formation „Die Paten“ wird zum zweiten Mal im extra aufgebauten Zelt am Festplatz ein rund zweieinhalbstündiges Programm auf die Beine gestellt.
„Höhepunkt ist unser erster Kessel Buntes am Samstag, den 17. Februar“, verrät van Oepen. Dabei geht es in erster Linie darum, dass sich alle, die möchten, präsentieren können. Von Funkenmariechen und VfL - Einradkünstlern über die kfd -Theatergruppe bis hin zu heißen Flamencotänzern geben sich Grafenwälder auf der Bühne die Klinke in die Hand. Nicht zufällig wurde dafür der Samstagstermin gewählt – kann doch so anschließend noch richtig gut abgefeiert werden.
An Rosenmontag steht das Zelt ab Vormittags offen – Party rund um die Uhr oder nach dem Besuch des Rosenmontagszugs ist angesagt. Für Freitag und Sonntag sind aber die „Acht Abgerichteten“ und „Die Paten“ verantwortlich. „Tach wie iss?“, fragen die „Zwei K Zwei G“-Mitglieder und man darf sicher sein, dass es „Gut iss!“
Diesen Artikel teilen:

Zurück