Klangvolles Spektakel

Die Gladbecker Musikschule lud zum alljährlichen Musikschulfest ein

Gladbeck - Musik ist Trumpf und das für die Gladbecker Musikschulebereits seit mehr als 40 Jahren. Das alljährliche Musikschulfest gehört dabei zurTradition.


„Gerade bei diesem Fest wollen wir den Gladbeckerinnen undGladbeckern und natürlich allen Musikfreunden der Region unsere musikalischeVielfalt präsentieren“, erklärt der stellvertretende Leiter Rolf Hilgers imGespräch mit LebensArt. Denn ob Gitarre, Saxophone oder Akkordeon, Big Bandoder Orchester, für jedes Kind findet sich das passende Instrument. „VieleWochen im Vorfeld haben die Kinder mit ihren Gruppenleitern das ganz Programmeinstudiert“, weiß Rolf Hilgers.


Stolz präsentierten die Sprösslinge daher, was sie imvergangen Jahr dazu gelernt hatten. Dass sich das fleißige Üben mehr alsgelohnt hatte, zeigte der tosende Applaus, der durch das Pausenzentrum derIngeborg-Drewitz Gesamtschule schallte. „Ich denke, unser mehr alsdreistündiges Programm durfte sich sehen lassen und hatte für jeden Geschmacketwas zu bieten.“ Premiere feierten dabei übrigens nicht nur die ein oderanderen Musikschüler, sondern auch der stellvertretende Musikschulleiter. DennMusikschuldirektor Eberhard Dietz war im Vorfeld leider erkrankt, so dass RolfHilgers erstmals allein die Organisation des Musikschulfestes übernahm unddabei gleich ins kalte Wasser gestoßen wurde.


Denn im Vorfeld hatten die Organisatoren mit einigenHindernissen zu kämpfen. „Zwei Tage vor dem Fest wurde uns mitgeteilt, dass wirdie Sporthalle der Ingeborg-Drewitz Gesamtschule leider nicht für unsereAufführung nutzen könnten“, erklärt Rolf Hilgers. Kurzer Hand zog die gesamteVeranstaltung ins Pausenzentrum um. „Hier war es zwar voll, aber die Atmosphärewar auch eine ganz besondere und wir haben viele positive Rückmeldungenerhalten.“

Neben dem musikalischen Programm, zählte die Enthüllung der Musikschul-Skulpturdurch Bürgermeister Ulrich Roland und den Vorsitzenden des VerkehrsvereinsBurchard Strunz zu den weiteren Höhepunkten des Tages. Die 1979 von demKünstler Antonio Fillipin geschaffene Skulptur schmückte bisher denRathausplatz. „Als wir 1984 die Räumlichkeiten hier am Bernskamp 1 bezogenhaben, blieb die stilisierte Frau mit ihrem Cello an den alten Bürotürmen desRathaus stehen“, erklärt Rolf Hilgers, „nun schmückt sie wieder unserenEingang.“


(Oktober 2007)

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