Foto: Gundis Jansen-Garz

DiakonieSTIFTUNG geht es gut

Die Schermbecker Stiftung freut sich über Spenden, die sie zielgerichtet weitergeben kann

Schermbeck - Kluge Menschen haben vor einigen Jahren entschieden, das Geld der DiakonieSTIFTUNG zu einem langfristigen Zinssatz anzulegen. In Zeiten der Niedrigzinsphase unter der Banken, Sparer und Stiftungen leiden, ist das im wahrsten Sinne des Wortes „Gold wert“. Denn bei 2,5 Prozent noch bis 2024  kann der Kapitalstock weiter wachsen. Für den Moment heißt das 311.000 Euro Stiftungsgelder sind vorhanden. In diesem Jahr können somit 8.000 Euro in die Förderung von Projekten in der Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit sowie der Unterstützung bedürftiger Einzelfälle investiert werden. Der Kapitalstock muss unangetastet bleiben – lediglich die Zinsen dürfen im Sinne des Stiftungszwecks ausgeschüttet werden.

Die 2007 vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck gegründete DiakonieSTIFTUNG fing damals mit 120.000 Euro an – ein sattes Pölsterchen also, das im Laufe der Jahre angespart wurde. „Gut so“, sagt Volker Franken, Vorsitzender des Stiftungsrates. „Denn so können wir unsere Unterstützung der Projekte und Einzelfälle gesichert fortführen.“ In diesem Jahr wird die OGS der Gemeinschafts-Grundschule-Schermbeck mit 3.000 Euro gefördert. Auch die evangelische Jugendarbeit darf sich nach vier Jahren Wartezeit wieder über einen Geldbetrag freuen. „Das Schöne daran ist, dass die Jugend das Geld nicht für etwas Bestimmtes ausgibt, sondern damit wirtschaftet, so dass es längerfristig genutzt werden kann“, erklärt Wolfgang Bornebusch, Pfarrer i.R., der die Stiftung mitgründete und ebenfalls im Stiftungsrat ist. So wurde zuletzt ein Elektroherd für das  YOU angeschafft, da das alte Gerät im Juni 2016 endgültig den Dienst versagt hat. Durch einen Investitionskostenzuschuss des Kreises Wesel konnte ein neuer Herd gekauft werden, den notwendigen 50-prozentigen Eigenanteil hat die Jugend durch Stiftungsmittel bestritten.
Volker Franken und Wolfgang Bornebusch freuen sich, dass in Schermbeck die Bereitschaft zu spenden oder Gelder von Geburtstagen, Beisetzungen oder auch Erbschaften der DiakonieSTIFTUNG zukommen zu lassen, so groß ist. „Es ist bemerkenswert, dass die Schermbecker ihr Geld gerne in Schermbeck wissen. Diese Spenden sollen hier wirksam sein – zielorientiert und mit Bestimmungszweck.“ gj

Weitere Infos: www.kirche-schermbeck.de.

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