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Tagestrips fuer jeden Geschmack in NRW

Eine Stunde Fahrt, dutzende Ausflugsmöglichkeiten – In Nordrhein-Westfalen gibt es spannende Ausflugsziele für Aktive, Kulturfreunde und Schlechtwettertage

Schermbeck - Oh, wie schön ist... Nein, dieses eine Mal kommt nicht Panama, sondern Deutschland! Um genau zu sein Nordrhein-Westfalen! Denn auch unser Bundesland hat viel zu bieten und ist in jedem Fall einen Ausflug wert. Jetzt im Februar, wo die Temperaturen langsam milder werden, gibt es in NRW einige schöne Ausflugsziele, die es zu entdecken gibt. Ob mit der ganzen Familie oder nur zu Zweit – für jeden ist das passende Ausflugsziel dabei.
 

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Die Sonderausstellung im Neanderthal Museum dreht sich um die Eiszeit.
Foto: © Neanderthal Museum

Für Tierliebhaber

Nicht einmal eine Stunde von Schermbeck entfernt liegt der Biotopwildpark Anholter Schweiz. Dieses Fleckchen Erde im Münsterland ist ein Rückzugsort, an dem man in unserer schnelllebigen Zeit vom Stress abschalten und einfach mal seine Seele baumeln lassen kann. Da der Wildpark in den Wintermonaten nur samstags und sonntags geöffnet hat, bietet sich zu dieser Jahreszeit ein Wochenendausflug mit der ganzen Familie an. Zu entdecken gibt es in der Anholter Schweiz rund 50 Tierarten. Auf den insgesamt sechs Kilometer gut begehbaren Wegen können die Besucher ungestört auf Tiersuche gehen. Von heimischen Vögeln über Reh- und Rotwild bis hin zu Wildschweinen gibt es hier viel zu entdecken. Aber auch Füchse, Luchse und Bären leben hier. Die Fütterung der Tiere ist mit dem dort angebotenen Futter erlaubt. Dieses bekommt man an den aufgestellten Automaten zu kaufen.

Nach einem langen Spaziergang können es sich die Besucher im Café „Schweizer Häuschen“ gemütlich machen. Das im Jahr 1893 erbaute Café liegt idyllisch auf einer Insel mitten im Wildpark.

Der Eintrittspreis für Erwachsene kostet 7 Euro, Kinder zahlen 3 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.anholter-schweiz.de.

Für Schlechtwettertage

Auch bei schlechtem Februar-Wetter muss man nicht zuhause bleiben. Für kleine und große Entdecker ist das Planetarium in Bochum in jeden Fall ein Ausflug wert. Hier sind schnell die dunklen Regenwolken vergessen und machen Platz für eine sternenklare Nacht. Mehr als 9.000 Sterne können die Besucher an der Kuppel bestaunen. Mit beeindruckenden Videoproduktionen lernen die Besucher alles über weit entfernte Galaxien, Sterne und das Universum. Neben dem Besuch einer Planetarium-Show werden zudem wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen kosmischen Themen gezeigt, die weitere Hintergrundinformationen bieten.

Eine Einzelkarte für eine Show kostet 9,50 Euro.  Kinder im Familienverbund zahlen 3 Euro. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite www.planetarium-bochum.de.
 

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Für Geschichtsinteressierte

Unweit des Ortes, an dem vor mehr als 160 Jahren der Neanderthaler gefunden wurde, steht heute eines der modernsten Museen Europas. Es erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Das Museum in Mettmann nimmt die Besucher mit auf eine einmalige Zeitreise. Wo kommen wir her? Wer sind wir? Und wo gehen wir hin? Diese zentralen Fragen leiten durch die gesamte Ausstellung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neanderthalern. Die lebensgroßen Figuren im Museum wurden auf Grundlage der gefundenen Humanfossilien mit wissenschaftlichen Methoden rekonstruiert.

In der aktuellen Sonderausstellung, die noch bis zum 22. April geöffnet hat, werden die Besucher in die letzte Eiszeit mitgenommen. Die „Big Five“ der Eiszeit, Mammut, Höhlenlöwe, Wollnashorn, Auerochse und Höhlenbär, sind auch die Stars der Ausstellung.

Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder bis 16 Jahren 5 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.neanderthal.de.

Für Abenteurer

Eine sagenumwobene Wandertour können Abenteuer­lustige zum Drachenfels im Siebengebirge erleben. Der Berg in der Nähe von Königswinter mit einer Burgruine auf der Spitze ist mit einer Höhe von 321 Metern ein beliebtes Ausflugsziel. Sechs Kilometer führt der Weg zur Spitze des Berges - mit teilweise steilem Anstieg. Auf dem Weg zur Burgruine liegt die Nibelungenhalle mit Reptilienzoo. Wem der Aufstieg zu beschwerlich ist, der nimmt die Drachenfelsbahn. kb

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