Foto: Katrin Kopatz

Umweltclownin Ines Hansen entführt Kinder auf eine Sinnesreise

Bei der Müllsammelaktion in Schermbeck gewannen die Gesamtgrundschule sowie die Kita Stenkampshof in Schermbeck je einen Besuch der Umweltclownin.

Warum ist es wichtig, seinen Müll nicht einfach in der Umwelt zu entsorgen und was passiert danach damit? Dieser Frage gingen die Kinder der Kita Stenkampshof und der Gesamtgrundschule Schermbeck mit viel Spaß und Begeisterung auf den Grund. Denn zurzeit tourt die Umweltclownin Ines Hansen im Auftrag des Asdonkshofs kreisweit durch diejenigen Kindergärten und Grundschulen, die sich an der jährlichen Müllsammelaktion ihrer Kommune beteiligt haben, und den Besuch als Dankeschön gewonnen haben. Ziel der Aktion ist es, den Jungen und Mädchen das Prinzip der Mülltrennung beziehungsweise der Energieerzeugung aus Abfall spielerisch näher zu bringen.

Aufgrund der großen Resonanz hat die Kreis Weseler Abfallgesellschaft die Mülli Grün Tour zum festen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit gemacht. „Wir führen jährlich rund 2000 Besucher, darunter auch solche aus Kindergärten und Grundschulen, durch unsere Anlage und wissen, wie wichtig es ist, den richtigen Umgang mit Müll von klein auf zu lernen. Mit der Umweltclownin wollen wir unser Engagement direkt vor Ort ergänzen“ berichtet Cornelia Bothen für die Öffentlichkeitsarbeit des Asdonkshofs. Und die Umweltclownin kommt bei den Kindern gut an. Die Aktion beruht auf der Idee und Unterstützung des Abfallentsorgungszentrums (AEZ) Kamp Lintfort, die mit der Umweltclownin eine Initiative sieht, auch Kinder schon früh an das Thema Mülltrennung und Umwelt heranzuführen.

Bloß nichts Ekeliges

Die zweiten Klassen der Grundschule bekamen gleich je eine Doppelstunde mit Ines Hansen geschenkt. Bunt geschminkt und mit zahlreichen Accessoires im Gepäck machte sie sich ans Werk und erklärt: „Für die zweiten Jahrgangsstufen bereite ich immer etwas zum Thema Sinneserfahrung vor. Die Kinder riechen also an Fläschchen mit verschiedenen Düften und sollen sagen, welcher Duft sich darin verbirgt. Oder sie schließen die Augen und bekommen nur etwas zu schmecken auf den Handrücken gelegt, das sie dann erkennen sollen. Das ist spannend und macht ihnen viel Spaß.“ So auch an diesem Vormittag. Natürlich wurde im Vorfeld klargestellt, dass nichts Ekeliges zum Probieren in den Flaschen oder zum Schmecken dabei ist. Aber mit Gummibären und Pfefferminzduft kamen die Schüler gut zurecht.

Mit allen Sinnen begreifen

Über diesen Weg sollte der Bogen gespannt werden hin zum Thema Müll, der ja nun auch riecht, den man anfassen und erleben kann. Denn: „Nur wer mit allen Sinnen an dem Thema dran ist, der begreift es auch besser. Gerade in dem jungen Alter“, so die Clownin, die die Kinder schnell für sich gewonnen hatte. Die Achtjährigen hörten gerne zu, beantworteten die Fragen und ließen sich auf die Sinnesreisen ein. Manchmal zunächst etwas skeptisch, aber insgesamt mit viel Einsatzbereitschaft. ko

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