Foto: Gundis Jansen-Garz

Alles für die Gesundheit

8. Dorstener Gesundheitstag zeigt, wie wichtig Vorsorge ist – Das erweiterte Angebot der Gefäßchirurgie wurde erstmals präsentiert

Kirchhellen - Gesundheit ist wichtig, doch was heißt überhaupt „gesund“? Und wie kann man diesen Zustand erreichen oder erhalten? Fragen über Fragen zum Thema „Vorsorge“ wurden beim 8. Dorstener Gesundheitstag beantwortet. Der Tag fand in Kooperation der Dorstener VHS, des St. Elisabeth-Krankenhauses (KKRN), der Vereinigung niedergelassener Ärzte sowie der Dorstener Wirt­schaftsförderung (WINDOR) in den Räumen der VHS statt.

„Der Gesundheitstag ist eine echte Marke für Dorsten geworden“, so Bernd Sauerwein-Fox, Leiter der Volkshochschule und auch Bürgermeister Tobias Stockhoff, der die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete, lobte das Engagement der Beteiligten. Standen bei den bisherigen Gesundheitstagen einzelne Organe im Fokus, etwa die Schilddrüse, das Knie oder der Bauch, so lautete in diesem Jahr das Motto „Richtig vorbeugen“. Unabhängig von Krankheit und Geschlecht ist die Vorsorge bei jedem wichtig. „Je früher man ein Problem entdeckt, desto besser kann geholfen werden“, erklärte Wilhelm Gross-Weege, Ärztlicher Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses und Cherfarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. So gab es denn auch einen großen Gesundheitscheck für jeden Besucher. An mehreren Stationen ließen die „Patienten“ ihren Blutdruck oder Zuckerwert messen, machten Hör- und Sehtests und stellten ihr Wissen über Ernährungsfragen auf die Probe. „Rund 400 Gäste haben den Check machen lassen, das konnten wir anhand der ausgefüllten Karten sehen, die an unserer Tombola teilgenommen haben“, sagte Nina Türk, Pressesprecherin des Kranken­hauses, „das war ein rundum gelungener Tag.“ Fachvorträge über die Vorsorge von Magen und Darm, Herz, Lunge oder Leber rundeten das Angebot ab. Außerdem gab es an zahlreichen Infoständen Neues aus dem Reich der Medizin, der Kranken­kassen oder Sportangebote sowie Leckeres aus dem Gasthaus Stromberg in Waltrop. Stefan Manier zauberte ein Linsen- und ein Couscousgericht und wer Lust auf frische Smoothies hatte, wurde ebenfalls fündig. Nina Türk versichert, dass es im kommenden Jahr eine neunte Auflage des Gesundheitstages geben wird.

Erweiterung des Leistungsspektrums der Gefäßchirurgie

Dei Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat ein weiteres Standbein erhalten. Seit Februar hat die Sektion Gefäßchirurgie mit  Antony Burbank und Andreas Michalak, die bisher Oberärzte im Bottroper Knappschaftskrankenhaus waren, ihre Arbeit aufgenommen. Der Klinikverbund des KKRN mit den Standorten Marienhospital Marl, St. Sixtus-Hospital Haltern, St. Gertrudis-Hospital Westerholt und dem Elisabeth-Krankenhaus ist somit um die Gefäßchirurgie erweitert worden, denn „bislang konnten wir unserem Klinikverbund leider keine gefäßchirurgischen Leistungen anbieten“, sagte Geschäftsführer Andreas Hauke. Das Behandlunsgspektrum der beiden Gefäßchirurgen ist groß. Dazu gehören die Diagnostik und Therapie von Durchblutungsstörungen der Extremitäten und der inneren Organe sowie die Behandlung von krankhaften Erweiterungen der Arterien oder Venen.

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