Foto: Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten
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Modernes Seniorenzentrum Marthaheim

Pia Schmidt leistet den Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum – Dann kam die Corona-Pandemie

Gladbeck - Als junge moderne Frau, die mit allen technischen Kommunikationsmitteln vertraut ist, wurde Pia Schmidt zusammen mit einem weiteren Bundesfreiwilligendienstleistenden schnell zum Kommunikationsbeauftragten des Seniorenzentrums Marthaheim. Gemeinsam mit den Kolleginnen des Sozialen Dienstes stellte sie sicher, dass die Bewohnenden und ihre Angehörigen über das extra angeschaffte Tablet und via Handy miteinander kommunizieren konnten.

Als Pia Schmidt vor knapp einem Jahr ihren Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum Marthaheim begann, war eine Tätigkeit unter Pandemie Bedingungen nicht vorhersehbar. Auch wenn die Corona-Zeit nur die zweite Hälfte ihres Freiwilligendienstes ausmacht, wird ihr diese Zeit besonders in Erinnerung bleiben. Das Seniorenzentrum der Diakonie reagierte schnell auf das hygienebedingte Besuchsverbot und baute ein digitales Kontaktangebot auf. Wenn Pia Schmidt mit dem Tablet unter dem Arm zu den Bewohnenden ins Zimmer kam, erntete sie stets strahlende Gesichter. Da auch den Angehörigen die neue Technik häufig fremd war, leistete Pia Schmidt echte digitale Pionierarbeit, um die Menschen virtuell und digital miteinander zu verbinden. „Es war ein tolles Gefühl, die Menschen in dieser schwierigen Zeit zusammenzubringen, auch wenn es nur via digitaler Videoverbindung geschehen konnte. So hatten unsere Bewohnenden immer das Gefühl weiterhin am Leben ihrer Familien teilzuhaben “, erinnert sich die 19-Jährige.

„Von Beginn an war Pia eine Bereicherung für unsere Bewohnenden und deren Angehörigen sowie das gesamte Team, die ihr alle für ihren täglichen Einsatz eine hohe Wertschätzung entgegenbringen“, lobt Regionalleiter Joachim Georg die hohe Einsatzbereitschaft der BFDlerin. „Die Arbeit hier hat mir viel Freude gemacht und mich persönlich weitergebracht. Die Akzeptanz der Kollegen und die Anerkennung der Bewohner haben mir mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gegeben. Das habe ich auch in meinen Bewerbungsgesprächen bestätigt bekommen“, freut sich Pia Schmidt.

Nach ihrem Bundesfreiwilligendienst strebt sie eine Ausbildung in der Sozialversicherungsbranche an und ist überzeugt, dass ihr die vielen positiven Erfahrungen in ihrem Bundesfreiwilligendienst helfen werden, auch diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten bietet jährlich 40 Bundesfreiwilligenplätze in den Bereichen der Seniorenhilfe, Behindertenhilfe und Kinder-, und Jugendhilfe in den Städten Gladbeck, Bottrop, Dorsten und Essen an. Die Dauer kann frei zwischen zehn und zwölf Monaten gewählt werden. Die Bundesfreiwilligen der Diakonie erhalten ein monatliches Taschengeld von 430 Euro. Aktuell sind noch Plätze in allen Bereichen frei. Interessierte an einem Bundesfreiwilligendienst können sich ganz unverbindlich unter der Telefonnummer 01761 9005570 bei der WhatsApp-Sprechstunde oder online unter www.lifetime-bfd.de melden oder direkt bewerben.

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