Den Vorschlag für die Sonnenblumen hatte Stefan Menzel eingereicht. Da er auf Reisen war, freute sich die Schwiegermutter, Karin Salewski, dabei zu sein. Ein Teil der alten Schlägel- und Eisensiedlung in Zweckel, die schon abgerissen ist, zumindest auf einem Stromkasten verewigen, wollten Karin und Martin Schuster. Die ehemalige Appeltatenmajestät freute sich mit ihrem Mann, dass die Idee nun verwirklicht werden konnte. Das Stellwerkhäuschen in Zweckel von 1911, das mal als schönstes Stellwerk Deutschlands durch die prächtige Blumengestaltung eines Fahrdienstleiters berühmt wurde und unter Denkmalschutz steht, war den Organisatoren Werner Hülsermann von der Siedlergemeinschaft Rentfort und Müzeyyen Dreessen vom Freundeskreis Gladbeck-Alanya ein besonderes Anliegen. Nun steht es als „Wegweiser“ Richtung Zweckel auch auf der Konrad-Adenauer Allee, Ecke Feldhauser Straße.

Dreessen und Hülsermann danken ELE, Telekom und der Stadt für die Genehmigung zur Gestaltung ihrer Stromkästen und freuen sich, dass aus Mitteln der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur weitere Kästen im Stadtgebiet künstlerisch gestaltet werden konnten. Die Verschönerung der Kästen im Stadtgebiet löst auch bei Passanten und Nachbarn, die meist stehen bleiben, zuschauen und besonders zu den historischen Motiven ihre Geschichten erzählen, eine Freude aus. Sie werden inzwischen zum Anlass genommen, auch Fahrradtouren zu den gestalteten Kästen anzubieten, wie der Heimatverein das aktuell plant
