Workshops, Kunst und ganz viel Ausprobieren
Auch 2026 wartet in Bottrop wieder ein breit gefächertes Angebot: Von Theater- und Musikprojekten über Kunst- und Kreativworkshops bis hin zu Medien- und Fotokursen ist für unterschiedlichste Interessen etwas dabei. Ob Graffiti, Comiczeichnen, Bandprojekte, Musicals entwickeln oder eigene Geschichten schreiben, der Kulturrucksack soll das alles niederschwellig erlebbar machen, erklärt Kerstin Mallwitz vom Kulturzentrum August Everding.
Viele Angebote finden in Zusammenarbeit mit bewährten Partnern statt. Dazu zählen unter anderem die Musikschule, das Museumszentrum Quadrat, das Stadtarchiv sowie die Lebendige Bibliothek Bottrop und Kirchhellen, die sich auch 2026 wieder mit eigenen Projekten beteiligt.
Von Abenteuern und Kunst
In den vergangenen Jahren war das Interesse groß: Zahlreiche Kurse waren schnell ausgebucht, viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, neue kreative Wege auszuprobieren. 34 unterschiedliche Workshops stehen den insgesamt 5.527 Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Übrigens so viele wie noch nie. Rund zehn Prozent der Zielgruppe hat die Chance auf eine Teilnahme, doch Schnelligkeit ist unbedingt gefragt.
Wer trotz des tollen Angebots wie zum Beispiel das Mitwirken an einem Musical, unterschiedlicher Kreativangebot von Basteln bis Werken, dem Kreieren eines eigenen Dungeons an Dragons-Abenteuers oder Escape-Rooms und vielem mehr nicht nach Bottrop fahren möchte, findet ebenfalls in Kirchhellen vielfache Möglichkeiten.
So bietet die Kirchhellener Bibliothekszweigstelle nicht nur einen Makramee-Workshop, sondern auch die Möglichkeit, digitale Kunstwerke zu gestalten, einen eigenen Stopmotion-Film zu entwickeln, an einem Zeichenworkshop für Kunstwerke im Stil der beliebten Reihe „Die Schule der Magischen Tiere“ teilzunehmen, das Plotten zu erlernen und die eigene Schrift in Kunst zu verwandeln.
Schnell sein lohnt sich
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im aktuellen Programmflyer in der gedruckten Version oder unter www.bottrop.de. Die Anmeldungen erfolgen ausschließlich per E-Mail am 7. März. Dabei gilt: Wer zuerst schreibt, malt zuerst. Die Anfragen müssen an die jeweiligen Einrichtungen gerichtet werden. Etwa eine Woche später werden die Bestätigungen herausgeschickt, ob es mit der Teilnahme klappt.