Kirchhellen
Foto: aureus GmbH - Aileen Kurkowiak
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Kurt Guske veröffentlicht sein erstes Kinderbuch

Der Kirchhellener – besser bekannt als „Oppa Kurt“ – blickt auf sein bewegtes Leben zurück- Neben seinem ersten Kinderbuch hat er Pläne, um seine spannende Geschichte mit der Welt zu teilen

Kirchhellen -

Hunderte Gedichte, Gedichtbände, ein Roman und jetzt ein Kinderbuch: Was nach viel klingt, scheint erst der Anfang zu sein. Kurt Guske wird nicht müde, immer weitere Zeilen mit seinen Mitmenschen zu teilen.

Der 78-Jährige hatte ein so bewegtes Leben, dass ihm noch vieles auf der Seele brennt. Neuerdings kann er sich selbst neben fünf erlernten Berufen und noch deutlich mehr Tätigkeiten einen weiteren Titel geben: nämlich Kinderbuchautor.

Seine neueste Geschichte „Die kleine Schneeflocke Sternenschein“ wurde vom Gill-Verlag abgedruckt. Der Verleger stehe schon lange hinter ihm, erklärt er. Diese Kindergeschichte erzählt von keiner gewöhnlichen Schneeflocke, sondern von einem besonderen Flöckchen, das wie ein Diamant strahlt und mit seiner besonderen Eigenschaft mehr als nur ein Leben verändert. Dem Kirchhellener ist wichtig, dass nicht nur Astrid Leuthof als Lektorin für das Buch, sondern auch Sonja Holm für die wunderschöne Illustration des Buches anerkannt wird. „Im Dorf kommen sogar hauptsächlich Erwachsene auf mich zu, die das Buch auch für die tollen Bilder loben“, erklärt Oppa Kurt.

Geschichte noch nicht zu Ende erzählt

Oppa Kurt hat so einige Talente, so einige Kontakte und das ein oder andere Gedicht in der Schublade – und das ist ziemlich untertrieben. Er zählt nicht nur die Bundeskanzlerin als Adressatin des ein oder anderen Gedichts, er will für alle Menschen schreiben. Dabei entwickelte sich seine Autoren-Leidenschaft erst im Rentenalter. „Meine Enkelin mit gerade einmal sieben Jahren bat mich damals, meine Gedichte doch einmal aufzuschreiben. Das tat ich irgendwann dann auch und blieb einfach dran“, so der Autor. Neben unzähliger Gedichte veröffentlichte er zu Beginn dieses Jahres auch seinen ersten Roman, in dem er ganze fünf Genres verarbeitet. Die größte Anerkennung dafür erhielt er, erinnert sich Guske, vom Oberbürgermeister, der das Buch in zwei Tagen las. „Also ist natürlich auch noch eine Fortsetzung geplant“, verrät der Autor.

Autobiografie kommt

Eine noch spannende Neuigkeit, die Oppa Kurt nun verriet, ist allerdings die Entwicklung seiner eigenen Biografie. Diese will er jetzt endlich angehen und veröffentlichen – mit seiner inzwischen zwanzigjährigen Enkelin als Lektorin. „Ich hatte einfach ein so unglaublich vielfältiges und buntes Leben, stundenlang könnte ich Geschichten davon erzählen. Aus meinen Zeiten als Privatermittler, von den Begegnungen, die ich als Autor erlebt habe, es gibt viel zu berichten“, so Oppa Kurt. In Kirchhellen gibt es fast niemanden, der Oppa Kurt nicht kennt. Dass es also auch für diese Autobiografie den ein oder anderen Leser geben wird, ist kein Geheimnis. Wann es so weit ist, wird Oppa Kurt rechtzeitig bekanntgeben.

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Aileen Kurkowiak

Aileen Kurkowiak

aileen.kurkowiak@aureus.de

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