Kirchhellen
Fotos: aureus GmbH - Valerie Misz
Fotos: aureus GmbH - Valerie Misz

Miermanns Maislabyrinth geht in die nächste Runde

Irrgartenspaß mitten in Kirchhellen – Ab dem 16. Juli können sich die Besucher der beliebten Attraktion wieder im Mais verirren

Kirchhellen -

Nachdem das Maislabyrinth am Hof Miermann im vergangenen Jahr so großen Anklang gefunden hat, geht es jetzt in die zweite Runde. Mit ein paar Änderungen. Ein erneutes Jahr, in dem die Fläche nicht als Paradewiese für das Schützen- und Brezelfest gebraucht wird, ermöglicht die Umsetzung.

Planungssicherheit und gute Wetterbedingungen führten dazu, dass es sogar schon Mitte Juli eröffnet werden kann. „Wir haben schon Ende April ausgesät und der Mais ist bald hoch genug, dass wir dieses Jahr früh durchstarten können“, freut sich Felix Miermann.

Viele Kirchhellener Vereine und Gruppierungen beteiligt

Am Eröffnungswochenende, dem 16. und 17. Juli, wird es wieder ein Rahmenprogramm geben. Neben der reichlichen Versorgung des leiblichen Wohls wird es eine Hüpfburg und verschiedene Spielestationen im Labyrinth geben. Auch die beliebte Rallye kehrt zurück: „Diesmal geht es aber nicht um landwirtschaftliche Wissensfragen, sondern Kirchhellener Vereine und Gruppierungen, wie etwa die Schützen- und Brezelgesellschaft, das Bauernolympiadenkomitee und Natürlich Kirchhellen“, nennt der Veranstalter ein paar Beispiele.

Entsprechende Vertreter werden am Eröffnungswochenende auch vor Ort sein. Wie gewohnt wird es Informationstafeln geben, die über die gesamte Öffnungsphase hinaus fest im Maislabyrinth installiert sind. Und was gibt es Neues? „Wir installieren einen festen Biergarten auf der Wiese. Der wird bis Ende September stehen bleiben und bei gutem Wetter an den Wochenenden geöffnet sein“, führt Miermann weiter aus. Für die Versorgung mit leckeren Cocktails werden erneut die Jungs vom Kirchhellener Gin sorgen.

Mehr als drei Kilometer Irrgartenspaß

Diesmal liefen die Vorbereitungen schon etwas routinierter ab: „Wir wussten, welche Geräte wir brauchen und wo wir sie herbekommen.“ Wie auch im vergangenen Jahr wurde das Kirchhellener Wappen im Maislabyrinth versteckt. Ansonsten hat sich die Laufstrecke von insgesamt gut drei Kilometern aber verändert. Einziger Orientierungspunkt wird auch diesmal der Kirchturm von St. Johannes sein, der auf dem etwa fünf Hektar großen Feld von überall ersichtlich ist.

Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass der Sonntag der stärkste Tag ist. Deshalb wurden die Öffnungszeiten ausgeweitet. Verirren kann man sich montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr. Kinder ab fünf Jahren zahlen fünf Euro und Erwachsene sechs Euro Eintritt. Bis zum Kartoffelfest Ende September soll das Labyrinth mindestens geöffnet bleiben - Bis es im kommenden Jahr pünktlich zum Fest wieder zur Wiese umfunktioniert wird. An einer Lösung für das Maislabyrinth 2023 feilt die Familie Miermann noch.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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