Bereits seit August vergangenen Jahres liegt der fertiggestellte Mast auf dem Gelände des Lohnunternehmens Janinhoff bereit. Ursprünglich war die Aufstellung schon für September geplant, doch verschiedene Faktoren verzögerten die Fertigstellung des Projekts. Insbesondere die Anpassung des alten Standfußes erwies sich als aufwendig, zudem fehlten bis zuletzt einzelne Rückmeldungen, um dem Wappenbaum den letzten Schliff zu verleihen.
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Ein zentrales Element des Traditionssymbols sind die Wappen selbst. Insgesamt konnten alle 48 vorgesehenen Plätze sowie zusätzlich sieben Ortsteilwappen besetzt werden. „Wir hätten noch viel mehr machen können. Anfragen hat es ohne Ende gegeben“, berichtet Maria Beusing, Vorsitzende von Natürlich Kirchhellen. Da der Platz jedoch begrenzt ist, mussten Entscheidungen getroffen werden. Während einige nicht mehr bestehende Vereine ihre Positionen räumten, fanden neue Wappen ihren Platz, darunter zum Beispiel das des Olympiakomitees.
Der ursprüngliche Wappenbaum, der in unmittelbarer Nähe der Johanneskirche steht und für viele Kirchhellener als Wahrzeichen gilt, musste Ende 2024 aufgrund einer Holzkrankheit abgebaut werden. Umso größer ist nun die Freude über den Ersatz. Der neue Mast besteht aus skandinavischem Nadelholz und wurde mit einer speziellen Imprägnierung behandelt, die künftigen Schäden vorbeugen soll. Ziel ist es, einen erneuten logistischen und finanziellen Kraftakt zu vermeiden.
Viele helfende Hände
Unterstützt wurde das Projekt von mehreren Förderern, darunter die Egon-Bremer-Stiftung, die Korte-Stiftung sowie die Vereinte Volksbank. Um das Projekt zu realisieren, wurde ein Wappenbaum-Team aus den Reihen des Vereins Natürlich Kirchhellen gebildet, das die Organisation hauptverantwortlich übernahm und eigene Expertise und Kontakte einbringen konnte. Unterstützend zur Stelle war auch Bezirksbürgermeister Hendrik Dierichs, der sich stets für einen neuen Wappenbaum eingesetzt hat, erzählt Maria Beusing. Übrigens auch die angrenzenden Schautafeln zur Historie des Wappenbaums werden derzeit erneuert und sollen pünktlich zur Einweihung installiert werden.
Neben dem Wappenbaum gibt es eine weitere positive Nachricht für den Ort: Der Aufruf zur Pflege der Blumenampeln war erfolgreich. Eine engagierte Person hat sich gefunden, sodass Kirchhellen rechtzeitig zum Fest nicht nur durch den neuen Wappenbaum, sondern auch durch zahlreiche rote Geranien-Ampeln verschönert wird.