Kirchhellen
Seit elf Jahren ist klar, dass die Friedhofsverwaltung die Erweiterungsfläche an der Schulstraße nicht braucht. Die GBB soll hier bezahlbaren Wohnraum schaffen.Foto: Valerie Misz

Sozialer Wohnungsbau in Kirchhellen

Bis zu 20 Wohneinheiten auf der Friedhofserweiterung an der Schulstraße - Statt Gewerbe sollen hier Doppel- oder Reihenhäuser entstehen

Kirchhellen -

Im September vergangenen Jahres beschloss der Rat der Stadt Bottrop, unter anderem die rund 6.480 Quadratmeter große Teilfläche der Friedhofserweiterung an der Schulstraße an die GBB zu übergeben. Damit legten sie den Grundstein für ein künftiges Wohngebiet, das auch sozialen Wohnraum beinhaltet. Der Bebauungsplan offenbart nun erste Ideen, die in der kommenden Woche der Kirchhellener Politik in ihrer Sitzung vorgelegt werden.

16 bis 20 Wohneinheiten

Nachdem lange Zeit zur Diskussion stand, ob die nicht benötigte Friedhofsfläche zur Erweiterung des Gewerbegebiets „Gartenstraße“ genutzt werden soll, ist seit geraumer Zeit klar, dass Wohnraum geschaffen werden soll. Das Stadtplanungsamt sieht insbesondere den sozialen Wohnungsbau vor. Denkbar wäre zum einen die Realisierung von Doppelhäusern oder Reihenhäusern. So könnten zwischen 16 bis 20 Wohneinheiten entstehen.

Auch eine Kombination aus beidem ist möglich. Mehrstöckig wolle man an dieser Stelle nicht bauen, da sich die Planung auch an der vorhandenen Bebauung in der direkten Nachbarschaft orientiert. Um diese Ideen weiter verfolgen zu können, muss der Bebauungsplan aufgestellt werden, der am 12. März in Kirchhellen besprochen und dann einen Monat später im Stadtplanungsausschuss wahrscheinlich beschlossen wird.

Zurück

Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

Diesen Artikel teilen