Foto: Julian Schäpertöns

Spannende Entwicklung im Heimatmuseum

Im Heimatmuseum wurde eine neue Ausstellung eröffnet, die bis zum Ende des Jahres noch besucht werden kann

Schermbeck - „Viele Menschen aus dem Ort wissen gar nicht, wie viel unberührte Landschaften es hier in Schermbeck gibt“, weiß Günther Gätzschmann vom Heimat- und Geschichtsverein. Wenn er zu einem Spaziergang loszieht, entdeckt Grätzchmann auch immer wieder etwas Neues. Viele Bilder hat er dabei gesammelt, die er nun in der Ausstellung „Vom Tonabbau zum Naturschutzgebiet“ ausstellt.

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Günther Grätzschmann (l.) und Rolf Blankenagel vom Heimatverein freuen sich, wenn viele Schermbecker die Ausstellung besuchen.
Foto: Julian Schäpertöns

Viel hat sich getan im Ort. Schermbeck war früher weit über seine Grenzen für die Herstellung von Dachziegeln bekannt. Die reichhaltigen Tonvorkommen und deren hervorragende Qualität ließen zahlreiche Ziegeleien entstehen. Von den damaligen Anfängen über den Transport des Tons mittels Schmalspurbahnen zu den Werken bis hin zu den heute entstandenen Naturschutzgebieten im Bereich der alten Abbaugebiete und dem aktuellen Tonabbau der Firma Nelskamp wird der Bogen in der Ausstellung des Schermbecker Heimat- und Geschichtsvereins gespannt.
Zahlreiche Fotos, Dokumente und Zeichnungen geben einen Einblick in die Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre. Sie zeigen Interessantes um die damaligen Schmalspurbahnen und Abbaubereiche im Gemeindegebiet und wie die Natur sich ihre Gebiete zurückgeholt hat. Die wunderbare Vielfalt, insbesondere im Naturschutzgebiet Lichtenhagen, zeigt ebenfalls eine wunderbare Seite Schermbecks. 

Besucher haben die Möglichkeit an jedem Sonntag zwischen 10 und 13 Uhr die Ausstellung im Heimatmuseum, Steintorstraße 17 zu besuchen. Auch die Dauerausstellung historischer Gegenstände kann dabei besichtigt werden.  js

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