Foto: Gundis Jansen-Garz
Foto: Gundis Jansen-Garz

Es war Zeit für einen Wechsel

Der neue Mann beim SV Schermbeck, Holger Aden, trainiert ab sofort die Senioren und hofft auf den Klassenerhalt

Schermbeck - Wenn samstags das Telefon geht, kann es schon mal sein, dass man kurze Zeit später als Trainer verpflichtet wird. Das geht nicht nur Bundesligatrainern so, auch in der Oberliga-Westfalen hat es in der Winterpause einen Wechsel gegeben.

Mit Holger Aden konnten die Verantwortlichen einen erfahrenen Coach engagieren, der selbst lange Jahre „auf'm Platz“ stand und mehrfache Trainerstationen durchlaufen hat. „Ich habe in den Medien davon gelesen, dass hier in Schermbeck der Trainerposten frei wird und vor vier Wochen telefonisch nachgefragt, ob die Suche noch aktuell ist. Kurzerhand habe ich mich noch am gleichen Nachmittag mit den Verantwortlichen getroffen und abends war ich Trainer!“ So schnell kann es gehen. Und bislang läuft es gut, auch wenn das Winterwetter noch nicht viel Raum für die Spieler geboten hat, ihr Können unter Beweis zu stellen. Der gebürtige Hamburger muss jetzt erst einmal die Spieler und ihre Spielweise kennen lernen, dann werden die nächsten Meisterschaftsspiele zeigen, was in der Mannschaft steckt. „Auf jeden Fall ist der Nicht-Abstieg oberstes Ziel. Alles was darüber hinaus klappt, wäre toll“, sagt der Bankkaufmann, der mit seiner Familie in Bochum lebt. Auch für Michael Benninghof, sportlicher Leiter der Seniorenabteilung, war der Deal eigentlich überraschend. „Nachdem Olaf Thon plötzlich doch nicht als Trainer zur Verfügung stand, war schnelles Handeln angesagt. Wir hatten uns ja bereits vom langjährigen Trainer Martin Stroetzel getrennt. Aber bislang können wir nur sagen ‚Neue Besen kehren gut‘- wir sind vollauf zufrieden mit Holger Aden. Ich glaube, er ist ein ziemlich harter Hund, aber gerecht zu den Spielern und das ist wichtig.“ GJ

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