Foto: BEST

Der Winter kann in NRW kommen

Keine Frage, der Winter steht vor der Tür und deshalb rüsten sich die Winterdienstzentralen in NRW für ihren Einsatz.

Genug Salz ist vorhanden

abdf92e7f27f998f73de31b65058ec4e.jpg
Foto: BEST

Nach den eher überdurchschnittlichen Wintern der vergangenen Jahre, was die Einsatzstunden und vor allem den Salzverbrauch betrifft, sind die Mitarbeiter von Straßen.NRW gespannt, was in den kommenden Wochen der kalten Jahreszeit auf sie zukommt. Rund 50 Millionen Euro hat die vergangene Wintersaison gekostet und somit fast 50 Prozent mehr, als der Durchschnitt der vergangenen zehn Winter. Vor allem der Salzverbrauch in Höhe von 235.000 Tonnen und die vielen Personalstunden schlugen dabei zu Buche.

Der Durchschnittsverbrauch von Salz der letzten 20 Jahre liegt bei 140.000 Tonnen. Zu Engpässen ist es im Winter 2012/13 nicht gekommen und dürfte es nach Ansicht der Experten auch nicht in diesem Winter, da für besonders hohe Bedarfe zusätzlich 85.000 Tonnen Tausalzreserven zur Verfügung stehen. Inklusive dieser Reservelager von Bund und Land kann somit in NRW auf 220.000 Tonnen Salz unmittelbar zugegriffen werden.

Wissen, wie das Wetter wird

Kein Recht auf eine gestreute Straße

Für die Autofahrer ist es wichtig zu wissen, dass sie kein Recht auf gestreute Straßen haben. Der Gesetzgeber sagt für Straßen außerhalb der Ortschaften, "die Träger der Straßenbaulast sollen nach besten Kräften die Straßen räumen und streuen". Die Verkehrsteilnehmer können sich also nicht darauf verlassen, dass sie immer auf gestreute Straßen treffen, da die Winterdienstorganisation nicht immer überall gleichzeitig sein kann und auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen nicht wie auf den Autobahnen 24 Stunden durchgängig den Winterdienst durchführt. Hier heißt es, die Straßen sollen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr befahrbar sein. Vor allem bei starken Schneefällen müssen die Einsatzkräfte priorisieren: Zuerst kommen die stark frequentierten Straßen an die Reihe sowie gefährliche Steigungs- und Gefällestrecken.

Auch Bottrop ist für den Winter gerüstet

Wo wird in Bottrop gestreut?

a68ca6a4aae62ad6fd82101628982dea.jpg
Foto: BEST

Doch welche Straßen und Wege werden von der BEST AöR geräumt und gestreut? „Die BEST AöR übernimmt den Winterdienst auf verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen, verkehrswichtigen und gefährlichen Straßenübergängen und Plätzen innerhalb geschlossener Ortschaften, ausgenommen der Bundes- und Landesstraßen. Dabei kommt ein Stufenplan zum Einsatz, der eine festgelegte Rangfolge berücksichtigt und nach Dringlichkeit vorgeht. Oberste Priorität haben die Hauptverkehrsstraßen. Zudem werden Bereiche mit besonderen Gefahrenstellen, wie zum Beispiel starkem Gefälle berücksichtigt.“

Dafür sind alle Bottroper Straßen in vier Winterdienststufen eingeteilt. Winterdienststufe eins hat oberste Priorität, Winterdienststufe zwei wird nachrangig gestreut, Straßen mit Winterdienststufe drei und vier werden nicht von der BEST AöR bedient. Der Winterdienst erfolgt hier durch die Anlieger. Das Straßenverzeichnis mit der Einteilung in die Winterdienststufen ist auf der Webseite der BEST AöR unter www.best-bottrop.de abrufbar.

Räum- und Streupflicht für Eigentümer

Diesen Artikel teilen:

Zurück