Foto: Privat

Schermbecker Schüler engagieren sich im Naturschutz

Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schermbeck setzen sich im vergangenen Jahr besonders für den Natur- und Klimaschutz ein

Schermbeck - Im Rahmen der Projektwoche anlässlich des 30-jährigen Schuljubiläums hat sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen mit ihren beiden Lehrerinnen Rita Kersting und Bianca Sadowski auf den Weg in die Üfter Mark gemacht, um dort die Forstwirte und Ökologen des RVR (Regionalverband Ruhr) tatkräftig zu unterstützen. Zustande gekommen ist diese Kooperation über den Schermbecker Revier- und eben RVR-Förster Christoph Beemelmans, mit dem die Gesamtschule schon mehrfach produktive Zusammenarbeit betrieben hat.

Schutz des Lebensraums

Schwerpunkt der Projektwoche im September war, Lebensraum für bedrohte Insektenarten, wie zum Beispiel die blauflügelige Ödlandschrecke oder den Feuerfalter und Eidechsen zu schaffen beziehungsweise wiederherzustellen. Dazu wurden Pflanzen wie Besenginster, junge Kiefern und Traubenkirschen von einer Heidelandschaft entfernt. Letztere stellen deshalb ein Problem dar, weil sie als Neophyten in Europa zu sehr wuchern und dadurch einheimische Pflanzen verdrängen.

Engagement auch im Klimaschutz

Bei der Präsentation dieser sehr ereignisreichen Projektwoche am Schulfest, aber auch am Tag der offenen Tür waren die Schülerinnen und Schüler dann aber nicht nur als Natur-, sondern auch als Klimaschützer unterwegs und haben Schreibwaren mit nachhaltigen Eigenschaften zu einem fairen Preis verkauft. Dass die Lernenden auch hierbei mit sehr viel Engagement bei der Sache waren, erkennt man daran, dass mehr als 300 Euro gesammelt werden konnten, die die Gesamtschule Schermbeck nun an die Organisation „Plant for the Planet“ spenden möchte - eine Organisation, die mit dem Geld Baumpflanzprojekte auf der ganzen Welt unterstützt, um damit das Klima zu schützen und Gutes zu tun. „Das wollen wir auch!“ – sind sich die Schülerinnen und Schüler einig!

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