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Von Kirchhellen in die ganze Welt

Baumaßnahmen an der Start- und Landebahn am Flugplatz Schwarze Heide sind erfolgreich abgeschlossen

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Der Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW Dr. Günther Horzetzky (Mitte) ließ es sich nicht nehmen, den ausgebauten Flugplatz persönlich zu eröffnen.

Mit der Baumaßnahme ist die Anpassung an die vorgeschriebenen JAR-OPS Sicherheitsrichtlinien abgeschlossen. Nun entspricht der Verkehrslandeplatz wieder europäischen Richtlinien. Und so ließ es sich auch der Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW Dr. Günther Horzetzky nicht nehmen, zu diesem Erfolg seine persönlichen Glückwünsche zu überbringen. In seiner Ansprache wünschte er der Region nicht nur viel Erfolg für die Entwicklung in den kommenden Jahren, sondern versprach gleichzeitig sich in zwei Jahren gerne persönlich von diesem Erfolg überzeugen zu wollen. Gemeinsam mit dem Landrat des Kreis Wesel, Dr. Ansgar Müller und Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler wurde der Flugplatz schließlich feierlich eingeweiht. Ab sofort können hier Flugzeuge von bis zu sieben Tonnen starten und landen. „Es handelt sich dabei vor allem um so genannte Geschäftsflieger.“ Gerade für die Unternehmen in der Region sei der Flugplatz daher eine wichtige Größe, betont Ansgar Müller, denn von 788 befragten Unternehmen im Umfeld des Flugplatzes würde fast die Hälfte häufig Geschäfte im Ausland abschließen.

Keine Frage, so ein Ausbau kostet Geld. Im Fall des Flugplatzes Schwarze Heide belaufen sich die Kosten auf 6,13 Millionen Euro, von denen das Land NRW 50 Prozent übernimmt. Die andere Hälfte fällt den Gesellschaftern zu. Darunter die Stadt Bottrop, die 49 Prozent der Flugplatz-Anteile hält, sprich mit 1,6 Millionen Euro an dem Ausbau beteiligt ist. „Das Budget wird in jeden Fall ausreichen“, bestätigt André Hümpel.

Doch mit der Landebahnverlängerung sei nur eine Seite der Medaille in den Blick genommen, auch das anliegende Gewerbegebiet soll nicht aus den Augen verloren werden. Eine Fläche von rund 20 Hektar auf dem Gebiet von Hünxe und Bottrop. Ansgar Müller lobt die interkommunale Zusammenarbeit der beiden Städte und beschreibt den Ausbau des Flugplatzes und die gemeinsamen Planungen am Gewerbegebiet als gelebtes Beispiel einer guten Zusammenarbeit. Gespräche mit Michael von Borzyszkowski, der seinerzeit eine Kombination von Business und Event am Flugplatz Schwarze Heide geplant hatte, werden laut André Hümpel nicht mehr geführt.Der Geschäftsmann aus Recklinghausen wollte sich hier mit der YourPlane AG ansiedeln und Flugzeiten und -zeuge an Geschäftsleute vermieten. André Hümpel äußerte sich schon Anfang des Jahres vorsichtig zu den geplanten Investitionen des von Borzyszkowskis. gk

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