Kreative Köpfe gesucht

Mit der Ideenschmiede will die Schermbecker Volksbank die Bildung am Standort fördern

Schermbeck - Bildung muss stärker gefördert werden, da sind sich dieVorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Schermbecker Volksbank einig.


„Wirwollen in diesem Jahr 15.000 Euro in die Hand nehmen, um Bildung vor Ort zufördern“, verspricht Vorstandmitglied Rainer Schwarz, „wir wollen dabei abernicht nach dem Gießkannenprinzip handeln, sondern Selbstverantwortung undEigeninitiative von Schülern und Lehrern, Eltern und Fördervereinen stärken.“Aus diesem Grund soll Schermbecks Schullandschaft zum Kreativlabor werden, dennerstmals schreibt die Volksbank die so genannte Ideenschmiede aus. In gleichvier Schulen sollen zukunftorientierte Projekte entwickelt und umgesetztwerden, die das Lernen über die Lehrpläne hinaus unterstützt. Phantasie undTeamwork ebenso wie sorgfältige Planung und eine gute Präsentation stehen beidem neuen Wettbewerb im Vordergrund. „Uns geht es um die gemeinsame Entwicklungeiner Idee“, erklärt Helmut Seyer, „wir wollen dann die Möglichkeit geben,diese zu realisieren.“ Maximal 15 Projekte sollen dabei unterstützt werden. Dasmeist gelobte unter ihnen bekommt außerdem einen goldfarbenen Amboss für dieSchulvitrine, als Siegerpokal für Schermbecks beste Ideenschmiede.


Bis zum 30. September haben die Schulen Zeit, ihre Ideeneinzureichen. „Natürlich wünschen wir uns Projekte, die nachhaltigen Nutzen schaffen,gesellschaftlich fördernd wirken und Jugendliche weiterbringen“, meintJurymitglied Wolfgang Krähe. Im Oktober sollen dann die Preise an die bestenKreativen der Schule verliehen werden. Geplant sei außerdem, dieausgezeichneten Projekte in einer Ausstellung zu präsentieren. „Es kannnatürlich sein, dass die beste Idee gar nicht die größte finanzielleUnterstützung braucht, um verwirklicht zu werden“, meint der Verantwortlichedes Wettbewerbs, Wolfgang Lensing. Dann allerdings soll den Schulen dasPreisgeld trotzdem zugeteilt werden, um dieses schließlich für sinnvollesLernen einsetzen zu können.

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