Dorsten
Foto: Stadt Dorsten
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Mr. Trucker Kinderhilfe spendet 30 Tablets

Tablets für Schüler aus benachteiligten Familien – Die Dorstener Kinderhilfe Mr. Trucker ist zu ihrem 30. Jubiläum sehr großzügig

Dorsten -

Die Mr. Trucker Kinderhilfe feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag und hätte dies gerne mit einem schönen Fest getan. Das war – wie bei vielen anderen schönen Anlässen – aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Sang- und Klanglos unter den Tisch fallen lassen wollen die Trucker den markanten Geburtstag aber auch nicht. Sie haben darum beschlossen, ein großzügiges Geschenk für Kinder und Jugendliche zu machen.

Die Kinderhilfe hat nach den Vorgaben der Stadtverwaltung insgesamt 30 hochwertige Tablets beschafft – eins für jedes Jahr des Bestehens. Diese sollen nun Schüler aus benachteiligten Familien in Dorsten erhalten, die zuhause nicht über Geräte für das digitale Lernen verfügen.

Norbert Holz, Vorsitzender der Mr. Trucker Kinderhilfe: „In den Lockdown-Monaten haben wir lernen müssen, wie schnell unsere Kinder von der Bildung abgeschnitten sein können, wenn sie zuhause nicht über die notwendigen, aber leider teuren Geräte verfügen. Und wir haben in dieser Zeit erlebt, wie wichtig digitale Bildung auch dann bleibt, wenn der Unterricht wieder in Präsenz stattfindet. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit unserem Geburtstagsgeschenk dazu beitragen können, eine gute und sichere Bildungsteilhabe für noch mehr Kinder sicherzustellen.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff nahm die Spende dankbar an: „Dank Förderprogrammen des Landes haben wir bereits alle Lehrer in Dorsten sowie fast 1000 Schüler mit iPads ausstatten können, die sonst kein Gerät gehabt hätten. Der Aufbau einer digitalen Infrastruktur in unseren Schulgebäuden läuft, schnelle Glasfaserverbindungen sind beauftragt und werden nach und nach scharf geschaltet. Wir sind sicherlich noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Das Geschenk der Mr. Trucker Kinderhilfe ist eine tolle Ergänzung.“

Dirk Hülsmann, Leiter der städtischen IT-Abteilung TUIV ergänzt: „Besonders wichtig war uns bei der Digitalisierung der Schulen, dass wir nach einem schlüssigen Konzept vorgehen. Mal eben irgendwas kaufen: das schafft vielleicht schnellen Erfolg – aber dafür umso mehr Folgeprobleme. Wir haben uns früh Gedanken gemacht und können die Fördermittel von Land und Bund jetzt rasch einsetzen. Der Gerätepark ist so aufgestellt, dass wir uns selbst um die Wartung kümmern und Ersatzgeräte vorhalten können, damit der digitale Unterricht bei Störungen nicht wochenlang lahmgelegt wird.“

Übergeben wurden die Tablets an der „neuen“ Agatha-Schule, die bereits vollständig digitalisiert ist. Mit Schüler Yassin und Schülerin Mia demonstrierten die Lehrerinnen Kristin Hindricksen und Klaudia Heisig den Gästen kurz wie die digitale Technik auch im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann. Die Trucker waren beeindruckt: „Hier ist wirklich jeder Euro gut investiert.“

Quelle: Pressestelle Stadt Dorsten

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