Gladbeck
Martin und Nadine WieschollekFotos: Nicole Gruschinski

Mit neuen Schwerpunkten ins Jahr 2026

Kinderschutzbund Gladbeck richtet sich neu aus zum Wohle der Kinder - Eine tragende Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Gladbeck

Gladbeck -

Der Kinderschutzbund Gladbeck startet mit klaren Zielen und neuen Schwerpunkten in das Jahr 2026. An der Spitze steht derzeit Martin Wieschollek, der als kommissarischer Vorsitzender die Leitung ab Januar von Dr. Peter Fischer übernommen hat und sich bei der kommenden Mitgliederversammlung um das Amt des ersten Vorsitzenden bewerben wird. Sein Anspruch ist es, die erfolgreiche Arbeit des Vereins fortzuführen und zugleich die inhaltliche wie organisatorische Weiterentwicklung konsequent voranzubringen.

Ein zentrales Element dieser Neuausrichtung ist der „Kinderschutzschirm“. Unter diesem Dach bündelt der Kinderschutzbund Gladbeck seine besondere Expertise in den Bereichen Kinderschutz, sexuelle Bildung und Prävention vor sexualisierter Gewalt – ein in Gladbeck einzigartiger Ansatz. „Unser Ziel ist es, Kinder frühzeitig zu stärken, Fachkräfte zu sensibilisieren und Eltern fundiert zu unterstützen“, betont Nadine Wieschollek, pädagogische Leitung des Vereins. Der Kinderschutzschirm verbindet Schutz, Aufklärung und Prävention zu einem ganzheitlichen Konzept, das in vielen Arbeitsfeldern Anwendung findet.

Schutz, Aufklärung und Prävention

Eine tragende Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Gladbeck, „die ein wichtiger Partner für uns ist“, betont das Ehepaar Wieschollek. Diese Kooperation soll künftig sowohl fachlich als auch organisatorisch noch enger verzahnt werden. Der Kinderschutzbund versteht sich als verlässlicher Akteur, der präventiv, professionell und lösungsorientiert arbeitet – insbesondere in Kitas, Schulen, Vereinen sowie in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. „Dort, wo die Stadt Unterstützung benötigt und wir fachlich einen Beitrag leisten können, wollen wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen“, erklärt Martin Wieschollek.

Auch im Bereich Digitalisierung setzt der Verein neue Akzente. 2026 geht ein modernisierter Internetauftritt online, der Materialien, Informationen und Unterstützungsangebote für Eltern, Erzieher, Lehrkräfte und weitere Fachkräfte zentral und niedrigschwellig bereitstellen wird. Für Wieschollek ist klar: „Digitalisierung bedeutet für uns vor allem bessere Zugänglichkeit und Unterstützung – nicht zusätzliche Bürokratie.“ Künftig sollen sich Interessierte beispielsweise online zu Kursen anmelden können, Einblick in Wartelisten erhalten und weitere Servicefunktionen nutzen, die Abläufe transparenter und einfacher machen. Darüber hinaus möchte der Kinderschutzbund seine Präsenz in den sozialen Medien deutlich stärken, um Familien, Fachkräfte und Unterstützer noch direkter zu erreichen und über aktuelle Themen, Projekte und Veranstaltungen zu informieren.

Familienfreundlicher Arbeitgeber

Darüber hinaus positioniert sich der Kinderschutzbund Gladbeck als familienfreundlicher Arbeitgeber. Dafür wurde er in diesem Jahr durch die Stadt Gladbeck als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Die Voraussetzungen dafür erfüllte der Kinderschutzbund bereits seit Langem: Verlässliche Strukturen, flexible Arbeitsmodelle und eine wertschätzende Haltung gegenüber Mitarbeitenden prägen die Arbeit im Verein und sollen auch künftig weiter gestärkt werden.

Auch beim Thema Finanzen richtet der Kinderschutzbund Gladbeck den Blick stärker in Richtung Förderprogramme. „Bisher werden etwa 80 Prozent unserer Kosten über Spenden oder Sponsoren gedeckt“, erklärt Martin Wieschollek. „Da müssen wir perspektivisch schauen, dass wir stärker in Richtung Förderanträge gehen und diesen Bereich weiter ausbauen, um nicht dauerhaft so abhängig von Spenden zu sein.“

Bis zur nächsten Mitgliederversammlung liegt der Schwerpunkt darauf, diese Themen strukturiert voranzutreiben und gemeinsam mit dem Vorstand eine klare Zukunftsstrategie zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, den Kinderschutzbund Gladbeck nachhaltig zu stärken – fachlich, organisatorisch und als verlässlicher Partner für Familien und die Stadt“, fasst Martin Wieschollek zusammen.

Wer sich darüber hinaus vorstellen kann, den Kinderschutzbund aktiv zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, mit dem Verein Kontakt aufzunehmen. Der Ortsverband freut sich sowohl über Menschen, die sich eine Mitarbeit im Vorstand zutrauen, als auch über Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. „Wir suchen weiterhin noch nach weiteren Vorstandsmitgliedern oder ehrenamtlichen Mitarbeitern“, betont Martin Wieschollek und macht deutlich, dass jede helfende Hand willkommen.

Kontakt für Rückfragen:

Nadine Wieschollek, pädagogische Leitung des Kinderschutzbundes OV Gladbeck

Kirchplatz 8

45964 Gladbeck

Tel.: 02043 / 2 88 88

wieschollek@dksb-gladbeck.de

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Nicole Gruschinski

Nicole Gruschinski

n.gruschinski@aureus.de

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