Foto: Julian Schäpertöns

Engagierte Gladbecker werden ausgezeichnet

Der Gladbecker Bürgermeister Ulrich Roland bedankt sich bei den ehrenamtlich engagierten Mitbürgern mit einem bunten Sommerfest

Gladbeck - Beim Gladbecker Sommerfest 2018 des Bürgermeisters am Kotten Nie stand wieder einmal das Ehrenamt im Mittelpunkt. Bereits zum elften Mal feierte Bürgermeister Ulrich Roland hier sein Sommerfest, um sich bei den Gladbeckern für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Rund 250 Gäste folgten der Einladung des Bürgermeisters und feierten gemeinsam mit der Stadtspitze ein fröhliches Sommerfest.

Das Team des Kotten Nie verwöhnte die Gäste wie jedes Jahr mit Gastfreundschaft, Gutem vom Grill und einem köstlichen Salatbuffet. Für die musikalische Untermalung sorgte in diesem Jahr der Liedermacher Rainer Migenda. Außerdem stand wie in den vergangenen Jahren auch das Ehrenamt im Mittelpunkt. Denn mit dem Fest auf dem Kotten Nie bedankt sich Bürgermeister Ulrich Roland bei den Gladbeckern für ihr ehrenamtliches Engagement.
 

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Rund 250 Besucher kamen zum bunten Sommerfest des Bürgermeisters.
Foto: Julian Schäpertöns

„Sie sind alle Gewinner“

Im Rahmen des Sommerfestes vergaben die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft und LebensArt außerdem ihre Auszeichnung an die Gewinner der Aktion „Menschen machen‘s möglich“. Denn auch bei dieser Aktion dreht sich alles um das Ehrenamt. Zuvor wurden die Projekte den Gladbeckern in der LebensArt zur Wahl gestellt. Fünf Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen nahmen an der Aktion teil: der Verein „Smile – das ist dein Tag“, die Eltern-Baby-Gruppen im Kneipp-Verein Gladbeck, das Projekt „Sprechzeit“, die Selbsthilfegruppe Parkinson und der Förderverein Museum der Stadt Gladbeck. Fast 1.500 Gladbecker Bürger stimmten daraufhin für ihr Lieblingsprojekt ab.

„Alle fünf nominierten Projekte des diesjährigen Wettbewerbs „Menschen machen‘s möglich“ tragen dazu bei, dass in unserer Stadt vieles möglich ist. Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs: Sie alle sind Gewinner, Ihr Engagement ist für unsere Stadt unverzichtbar“, bedankt sich Bürgermeister Ulrich Roland bei den Ehrenamtlichen, bevor er den Gewinner verkündet. Und auch RWW-Geschäftsführer Dr. Franz-Josef Schulte erkannte den großen Verdienst jedes einzelnen Projekts. Und so erhielt nicht nur der Erstplatzierte eine Förderung von 1.000 Euro, sondern auch die anderen vier Projekte erhielten 500 Euro als Anerkennung für die tolle Leistung, die jeder von ihnen vollbringt. An diesem Tag gab es nur Gewinner.
 

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Eltern-Baby-Gruppen im Kneipp-Verein Gladbeck.
Foto: Julian Schäpertöns

Das Gewinner-Projekt

Am Ende durfte sich das Projekt „Sprechzeit“ über den ersten Platz und damit 1.000 Euro Förderung freuen. Seit 2015 gehen in Gladbeck immer mehr Kinder aus Flüchtlingsfamilien zur Schule.  Vor allem in den Grundschulen wird deutlich, dass einige dieser Kinder durch die Flucht besondere Probleme und traumatische Erfahrungen haben. Diese Kinder brauchen besondere Zuwendung und Förderung. Das Projekt „Sprechzeit“ soll insbesondere diese Mädchen und Jungen fördern. 2016 startete das Projekt an vier Gladbecker Grundschulen (Lambertischule, Wilhelmschule, Wittringer Schule und Mosaikschule) und ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Gladbeck, der evangelischen Flüchtlingshilfe und des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Recklinghausen. Ziel des Projektes, das unter dem Dach des „Gladbecker Bündnis für Familie“ läuft, ist die intensive Förderung von Grundschulkindern mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung durch eine konstante Bezugsperson. Mit Hilfe der RWW-Förderung können nun neue Lern- und Spiel-Materialien angeschafft werden.

Die LebensArt und die RWW möchten in diesem Zuge noch einmal allen Projekten herzlich gratulieren und natürlich auch ein Dankeschön aussprechen, dass diese Projekte die Stadt Gladbeck zu einem lebenswerten, bunten, vielfältigen und sozialen Ort machen. kb

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