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Der Mensch steht bei der Osteopathie im Mittelpunkt

Die Osteopathie betrachtet den Menschen als Ganzes – Das ganzheitliche Konzept erklären die Osteopathen Lisa und Ben Rodriquez im Gespräch mit der LebensArt

Der Grundsatz

Symptome ursächlich behandeln

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Vor einem Jahr bezogen Lisa und Ben Rodriquez ihre freundlichen und ruhig gelegenen Praxisräume in Kirchhellen. Foto: Privat

Vielseitige Möglichkeiten

Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz widmen sich Osteopathen allerdings nicht nur äußerst erfolgreich Rückenleiden. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass es kaum eine Beschwerde gibt, bei der es nicht denkbar wäre, die osteopathische Medizin einzusetzen. „Wir behandeln unterschiedlichste Patienten jeden Alters. Wenn entsprechende osteopathische Befunde vorliegen, ist es immer möglich die osteopathische Medizin einzusetzen. Dazu gibt es unzählige Techniken, die wir zur Verfügung haben – entscheidend für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings nicht die Technik, sondern die von der osteopathischen Diagnose abgeleitete Behandlungsstrategie.“ Wichtig ist Lisa und Ben Rodriquez, dass ihre Patienten schnell beschwerdefrei werden. Durchschnittlich drei bis sieben Sitzungen benötigen sie mit ihren Patienten. „Wir arbeiten nach dem Grundsatz, nach dem alle Mediziner arbeiten sollten. Wir möchten unseren Patienten möglichst schnell und effizient helfen“, ist sich das Paar einig. „Wenn eine Behandlung nicht sofort Früchte trägt, gucken wir, was man sonst noch machen kann. Wenn wir jedoch erkennen, dass wir als Osteopathen nicht weiterhelfen können, sind wir stets ehrlich zu unseren Patienten. Dann fungieren wir als Vermittler und suchen gemeinsam Alternativen.“ Trotz ihrer ganzheitlichen Betrachtungsweise kennen die verantwortungsvollen Osteopathen ihre Grenzen. Schwere Verletzungen, Brüche, Wunden, aber auch seelische Erkrankungen sind kein Fall für Osteopathen. Sie müssen von Ärzten beurteilt werden.

Osteopathie auf dem Vormarsch

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