Gladbeck
Erinnerungsfoto vor der Herz-Jesu-Kirche.Fotos: Verein für Orts- und Heimatkunde

Heimatverein besichtigt die denkmalgeschützte Herz‑Jesu‑Kirche in Zweckel

Spannende Einblicke in die Besonderheiten des neobarocken Kirchenbaus - Der Klang der historische Breil-Orgel hat seit Generationen Gottesdienste und Konzerte begleitet

Gladbeck -

Die katholische Kirche Herz Jesu im Gladbecker Norden zählt zu den markantesten Sakralbauten der Stadt. 1914 geweiht und seit vielen Jahren unter Denkmalschutz, prägt das neobarocke Gotteshaus mit seiner imposanten Doppelturmfassade das Ortsbild Zweckels. Für viele Bewohner ist sie nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Stück lebendige Gemeindegeschichte.

Eine Gruppe des Vereins für Orts- und Heimatkunde nutzte nun die Gelegenheit, die Kirche im Rahmen einer ausführlichen Führung näher kennenzulernen. Die Gemeindemitglieder Magdalene Böckmann und Günter Oelke nahmen die Besucher mit auf eine Reise durch mehr als ein Jahrhundert Kirchen- und Gemeindeleben. Schon beim Betreten des Kirchenschiffs wurde deutlich, wie reich die Ausstattung des Gebäudes ist: Der monumentale Hochaltar, kunstvoll gestaltet und reich verziert, zog sofort die Blicke auf sich. Ebenso beeindruckten die farbkräftigen Deckenmalereien, die biblische Szenen und symbolische Darstellungen miteinander verbinden und dem Raum eine besondere Atmosphäre verleihen.

Historische Breil-Orgel

Großes Interesse weckte auch die historische Breil-Orgel, deren Klang seit Generationen Gottesdienste und Konzerte begleitet. Die Teilnehmer erfuhren Wissenswertes über ihre Bauweise, ihre Besonderheiten und ihre Bedeutung für die Kirchenmusik in Herz Jesu. Ein weiterer Höhepunkt waren die ausdrucksstarken Kirchenfenster in den Seitenschiffen, deren Motive und Farbspiele im Tageslicht besonders gut zur Geltung kamen. Viele Besucher nahmen sich Zeit, die Details der Glasmalereien zu studieren und die Geschichten dahinter zu entdecken.

Nach dem Rundgang durch die Kirche klang der Nachmittag im nahegelegenen Kaplan‑Poether‑Haus aus. Bei Kaffee und Kuchen bot sich Gelegenheit, das Gesehene Revue passieren zu lassen, Fragen zu vertiefen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Führung nicht nur spannende Einblicke in die Architektur und Ausstattung der Herz‑Jesu‑Kirche bot, sondern auch ein Stück Zweckeler Identität erlebbar machte.

Quelle: Verein für Orts- und Heimatkunde

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