„Wir haben ‚Gladbeck tanzt‘ mit viel Herzblut und mit vielen engagierten Menschen
vorbereitet. Deshalb bedauern wir die Absage außerordentlich. Wir wollen aber kein Risiko
eingehen und Menschen unnötig in Gefahr bringen. Gerade die sportlichen Aktivitäten, die
wir beim Tanzevent mit den Gruppen und den Besucher aufs Parkett legen wollten,
sind in dieser Ausnahmesituation einfach nicht möglich“, sagt Christiane Schmidt, Leiterin des
verantwortlichen Amtes für Kommunikation und Stadtmarketing.
Absagen schweren Herzens zugunsten der Vernunft
Bei der zweiten Auflage von „Gladbeck tanzt“ sollte am Samstag ab 13 Uhr ein
abwechslungsreiches Programm mit Tanzworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
von acht verschiedenen Gruppen zum Mittanzen einladen. Bei der ersten Auflage des Events
im vergangenen Jahr mussten einige Workshops aufgrund von Regenfällen ins Rathaus
verlegt werden. Dazu sagt Eva Klein, Abteilungsleiterin Stadtmarketing und Teil des
Organisationsteams von „Gladbeck tanzt“: „Im vergangenen Jahr haben wir spontan auf das
Wetter reagieren und eine Ausweichmöglichkeit organisieren können. Die Hitze in diesem
Jahr stellt uns aber vor eine zu große Hürde, um die Veranstaltung verantwortungsvoll
durchführen zu können.“ Trotz geplanter Hitzeschutzmaßnahmen wie beispielsweise
Schattenplätzen, Wasserstationen und kostenloser Sonnencreme lässt die Wetterlage eine
sichere Durchführung der Veranstaltung nicht zu.
Hoffnung auf Nachholtermin
Gänzlich auf „Gladbeck tanzt“ verzichten sollen Tanz-Freunde in diesem
Jahr aber nicht, sagt Christiane Schmidt: „Wir sind bereits auf der Suche nach einem neuen
Termin und hoffen sehr, dass wir die Veranstaltungen im Spätsommer nachholen können.“
Von der Hitzewarnung betroffen ist auch das traditionelle Sommerfest der Bürgermeisterin
am Freitagnachmittag am Kotten Nie. Die Veranstaltung, bei der das ehrenamtliche
Engagement zahlreicher Gladbecker:innen gewürdigt werden sollte, wird abgesagt. Die Stadt
bemüht sich auch hier um einen Nachholtermin.