Ein Erweiterungsbau soll nun bis zu den Sommerferien 2026 hier entstehen. Ziel ist, die Anforderungen der beiden Schulformen unter einem Dach zu bringen, so Projektleiter David Brinkmann von der Saint-Gobain Brüggemann Holzbau GmbH aus Neuenkirchen. Zuständig für die Planung war das Architekturbüro P+ Architekten Ingenieure aus Dortmund. Für rund 12,4 Millionen Euro entsteht hier nun ein nachhaltiges Holzhybridgebäude mit einer Gesamtfläche von 1.728 Quadratmetern. Die Fassade entsteht aus vertikalen Holzelementen mit einer leichten Vorvergrauung. Rote Farbakzente bringen die Aluminium-Fensterlaibungselemente. Zudem wird auf dem dann begrünten Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Geplant sind im Erdgeschoss eine großzügige Schulmensa, die von beiden Schulen als ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lernens genutzt wird und Nebenräume. Im ersten Obergeschoss entstehen vier Klassenräume, ein Mehrzweckraum und eine Lernlandschaft. Das zweit Obergeschoss hat auch noch einmal fünf Klassenräume und ein Buchlager. „Denn, Schulraum ist auch immer mehr Lebensraum“, so Bürgermeisterin Bettina Weist.
Beste Startbedingungen ermöglichen
„Heute ist ein guter Tag für die Bildung in unserer Stadt und damit ein guter Tag für die Zukunft Gladbecks“, betonte Bürgermeisterin Bettina Weist beim Spatenstich. „Trotz großer finanzieller Herausforderungen investieren wir in das, was wirklich zählt: in unsere Kinder, in moderne Bildung und in die Menschen, die unsere Stadt ausmachen.“ Dabei hob sie hervor: „Gladbeck ist eine Familienstadt. Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche hier die besten Startbedingungen haben. Dass unsere Schulen nicht nur Orte des Lernens, sondern auch des Lebens sind. Gute Bildung braucht gute Räume, in denen man gerne lernt.“ Die gemeinsame Nutzung der Mensa durch Realschule und Grundschule sei dabei ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachbarschaft.“Eine Mensa, die nicht nur satt macht, sondern auch Raum für Begegnungen bietet“, erläuterte sie die Intention des Vorhabens.
Neben dem pädagogischen Mehrwert überzeugt das Bauprojekt auch durch Nachhaltigkeit: Das Gebäude wird als ressourcenschonender Holzhybridbau mit begrüntem Dach und Photovoltaikanlage realisiert. Die Gestaltung mit vertikalen Holzelementen und roten Fensterakzenten sorgt zudem für ein modernes Erscheinungsbild. Bereits abgeschlossen sind vorbereitende Maßnahmen wie der Rückbau eines alten Klassenraums und die Aufstellung einer Interimscontaineranlage. „Mit dem Erweiterungsbau setzen wir ein klares Zeichen für aktive Schulentwicklung. Dies geschieht nicht nur mit pädagogischen Konzepten, sondern auch mit der passenden Infrastruktur“, so Weist. „Dass wir hier über 12 Millionen Euro investieren, ist Ausdruck unserer Verantwortung für die Familien in unserer Stadt.“ Zudem gab Bettina Weist ihre Hoffnung zum Ausdruck, „dass wir einen wirklich guten Baufortschritt erleben werden, dass alles gut gelingt, unfallfreie Monate vor uns liegen und ganz viel Vorfreude auf die Einweihung hier schon mal wachsen kann.“
Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant.