Gute Tradition ist es nicht nur, dass der Schützenvogel von Familie Bellendorf angefertigt und gestaltet wird, sondern auch, dass er für die letzten Tage vor dem Fest in Susanne Breits Schaufenster des Schuhhauses Möller ausgestellt wird. Doch die Kirchhellener Schützen wären nicht die Kirchhellener Schützen, wenn sie nicht auch den Akt des feierlichen Einzugs gebührend feiern würden.
Nach dem zugegeben noch recht unspektakulären Ausladen des Holzvogels, wurde es festlich: Im Spalier hieß die Vogelwache das Objekt der Begierde willkommen und wurde von Major Max Hetkämper-Flockert auf den symbolischen Schutz des Vogels eingeschworen. Pastor Christoph Potowski taufte den Schützenvogel im Zuge dessen auf Wunsch des Königspaares auf den Namen “Otto”. “Auf einen haltbaren Vogel, der nicht zu früh und nicht zu spät am Fest fallen soll”, sagte Potowski, als er einige Worte an die anwesende Schützengesellschaft richtete.
Nach einer kleinen Feierstunde im und am Schuhhaus Möller ist der nächste Schritt in Richtung Schützenfest getan. Traditionell wird der Schützenvogel am Schützenfest-Montag für den drohenden Abschuss vom Vorstand abgeholt und wiederum feierlich zum Schießplatz auf dem Festgelände Josef-Terwellen-Platz gebracht. Für den Einsatz und die abermals gelungene Ausrichtung der Veranstaltung dankte der Schützenvorstand inklusive Königspaar dem Team des Schuhhauses Möller.