Kirchhellen
Der letzte Brezelausmarsch fand im Jahr 2019 statt, als noch keiner ahnte, dass bis zum nächsten großen Fest Jahre vergehen würden.Foto: aureus GmbH
Der letzte Brezelausmarsch fand im Jahr 2019 statt, als noch keiner ahnte, dass bis zum nächsten großen Fest Jahre vergehen würden.Foto: aureus GmbH

Brezelaner starten ihren traditionellen Ausmarsch am Gründungsort

Ein Jahr vor dem Brezelfest treten die Brezelaner zum Ausmarsch an, so will es die Tradition - Dieses Jahr blicken sie auf die Gründungszeit zurück

Kirchhellen -

Im Jahr 1883 kam eine Gruppe Kirchhellener auf die Idee, dass es nach dem Schützenfest ruhig noch weitergehen könne. Kurzerhand wurde zum Anschlussfest aufgerufen, bei dem damals noch mit Steinen auf einen Stuten geworfen wurde. Daraus entwickelte sich dann das Brezelfest. Was mit einer Schnapsidee begann, feiert im kommenden Festjahr 140 Jahre Brauchtum in Kirchhellen. Tradition ist auch, dass ein Jahr vor dem Fest zum Ausmarsch aufgerufen wird. Am Samstag, 3. September ist es dann soweit.

Der kleine, aber feine Festmarsch wird von den „Knüppeljungs“ aus Dorsten-Holsterhausen musikalisch begleitet. Startpunkt ist am Haus Pels, In der Bräuke. Daneben befindet sich ein Baum, der den historischen Ort markiert, an dem die Geschichte des über die Grenzen hinaus bekannten Brezelfestes ihren Ursprung fand. Von dort aus geht es um 17.30 Uhr weiter über die Schulstraße, einmal durch den Ortskern. Ziel ist der Hof von Friedrich Steinmann am Lippweg 22.

Um sich dann schon einmal richtig auf das anstehende Festjahr einzustimmen, gibt es ab 18.30 Uhr eine Feier mit Tanz und Musik am Hof Steinmann. Natürlich sind auch alle anderen Brezelfreunde und -schwestern herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Blaukitteln zu feiern. Die Brezelgesellschaft weist noch darauf hin, dass Neulinge gerne gesehen sind - auch ohne Kittel.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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