Kirchhellen
Der Spielplatz an der Brentanostraße bekommt eine neue Vierfachschaukel und mehr.Fotos: Valerie Misz

Neue Spielgeräte für Kirchhellen: 73.000 Euro fließen in sechs Standorte

Verschlissene Spielgeräte werden ersetzt: Stadt plant Investitionen in langlebige und wartungsarme Anlagen an Spielplätzen und Schulhöfen

Kirchhellen -

Kirchhellens Spielplätze und Schulhöfe sollen wieder attraktiver werden. Jahr für Jahr macht sich die Verwaltung Gedanken, wo Neuanschaffungen besonders sinnvoll sind. Die Bezirksvertretung entschied in ihrer letzten Sitzung über die Anschaffung neuer Spielgeräte im Gesamtwert von rund 73.000 Euro. Geplant sind Investitionen an sechs Standorten, von modernen Spielkombinationen über Schaukeln bis hin zu einem neuen Bolzplatztor.

Hintergrund der Maßnahmen ist, dass viele der vorhandenen Spielgeräte inzwischen stark verschlissen oder aufgrund ihres Alters nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren sind. Die Verwaltung orientiert sich dabei am Spielplatzentwicklungskonzept und setzt heutzutage auf langlebige, wartungsarme Geräte.

Der größte Einzelposten entfällt auf den Spielplatz Burghof, wo für rund 23.500 Euro eine neue Zwei-Turm-Spielkombination mit Rutsche sowie eine neue Federbalkenwippe angeschafft werden sollen. Die bisherige Anlage ist nach zahlreichen Reparaturen in ihrer Stabilität eingeschränkt und entspricht optisch nicht mehr einem einheitlichen Bild, heißt es in der Vorlage.

Am Spielplatz Aulkestraße soll das veraltete Balancierelement durch eine neue Spielkombination ersetzt werden. Während der angrenzende Spielplatz für Kleinkinder bereits im Vorjahr ein Upgrade bekommen hat, soll dieser Standort künftig insbesondere Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren attraktive Spielmöglichkeiten bieten.

In Kirchhellen gibt es zahlreiche Spielplätze, deren Spielgeräte teilweise sehr in die Jahre gekommen sind. Jährlich werden Geräte ausgetauscht.

Für den Spielplatz Brentanostraße sind rund 11.000 Euro eingeplant. Die in die Jahre gekommene Einzelschaukel und die alte Holzkombination sollen einer neuen Vierfach-Schaukel weichen. Außerdem ist der Austausch der stark verwitterten Tischtennisplatte vorgesehen.

Am Spielplatz Hövekesweg steht ein Kletterbogen, der sogar mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat. Vollständig überaltert, nennt die Verwaltung diesen in der Vorlage. Die vorhanden abgenutzte Laufrolle wird durch ein neues Modell ersetzt. Statt eines neuen Kletterbogens soll eine Spielkombination für Kleinkinder das Angebot vor Ort deutlich aufwerten.

Auch an Schulen sind Verbesserungen geplant: Auf dem Schulhof der Grundschule Grafenwald soll für rund 3.500 Euro ein robuster Outdoor-Spieltisch entstehen. Die vorhandene Climbing-Wand würde wenig genutzt werden. Außerdem soll der Bereich beruhigt werden und künftig als Ruhe- und Aufenthaltszone dienen.

An der Marienschule in Feldhausen ist schließlich die Anschaffung eines neuen Bolzplatztores vorgesehen. Das bestehende Tor weise nach rund 20 Jahren deutliche Verschleißerscheinungen auf und soll aus Sicherheitsgründen ersetzt werden.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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