Kirchhellen
Das Grundstück an der Hackfurthstraße gehört bisher noch nicht der Stadt. Um dort einen Gehweg anlegen zu können, müsste sich der Besitzer von einem Verkauf überzeugen lassen. Eine Wohnbebauung ist hier nicht möglich.Foto: aureus GmbH - Valerie Misz
Das Grundstück an der Hackfurthstraße gehört bisher noch nicht der Stadt. Um dort einen Gehweg anlegen zu können, müsste sich der Besitzer von einem Verkauf überzeugen lassen. Eine Wohnbebauung ist hier nicht möglich.Foto: aureus GmbH - Valerie Misz

Neuer Weg in den Ortskern: Zweite Runde für die Nunnenwiese?

Kürzlich kritisierte die CDU Kirchhellen die fehlende Beleuchtung des Gehwegs vom Schultenkamp zur Hackfurthstraße - Dies brachte einen Gehweg über die Nunnenwiese ins Gespräch

Kirchhellen -

Mit Blick auf das freie Grundstück an der Hackfurthstraße äußerte Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder: „Ein Gehweg von hier aus in den Dorfkern wurde auch schon vor einigen Jahren angedacht, vielleicht könnte man das in diesem Zusammenhang wieder aufnehmen.“

Und in der Tat gab es 2005 bereits einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan an der Nunnenwiese. Zu diesem Zeitpunkt gab es dort allerdings noch keine Mehrfamilienhäuser und es war sogar eine zweite Reihe für Einfamilienhäuser angedacht. „Es hat sich allerdings herausgestellt, dass sich unter der Nunnenwiese wertvoller Moorboden befindet“, erklärt Christina Kleinheins, Planungsamtsleiterin bei der Stadt Bottrop. „Aber der Gehweg war und ist auch weiterhin ein Ziel an dieser Stelle, deswegen sollte auch das freie Grundstück an der Hackfurthstraße nicht bebaut werden.“ Ob der Weg nun zum Terwellen- oder Johann-Breuker-Platz münden sollte, ist noch nicht klar – diesbezüglich gebe es verschiedene Meinungen.

Auch der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2004 lässt auf eine Gehwegplanung an dieser Stelle schließen. Für eine Realisierung wäre nun der nächste Schritt, die Verwaltung mit den Planungen zu betrauen und den Kauf des Grundstücks an der Hackfurthstraße zu empfehlen. Eines steht jedoch fest: „Die Forderung würde bei der Verwaltung sicherlich nicht auf Widerspruch stoßen“, meint Christina Kleinheins.

Zurück

Aileen Kurkowiak

Aileen Kurkowiak

aileen.kurkowiak@aureus.de

Diesen Artikel teilen