Kirchhellen
Fotos: MSC
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Race@Airport kehrt am Sonntag zurück zum Flugplatz Schwarze Heide

Quietschende Reifen und Adrenalin – Am Sonntag (7. August) findet nach drei Jahren wieder das beliebte Beschleunigungsrennen statt

Kirchhellen -

Was für ein Spektakel. Michael Augustin, Veranstalter des Race@Airport am Flughafen Schwarze Heide, verspricht, dass es wieder ordentlich was auf die Ohren und Augen gibt. Zuletzt wurde das Rennen am ersten August-Wochenende 2019 ausgetragen. Coronabedingt gab es anschließend eine Zwangspause. In diesem Sommer soll auf dem Flugplatz aber wieder ordentlich eingeheizt werden, in den Publikumsrängen und auf der Landebahn.

Mehr Action für die Zuschauer

Bei der Rennserie Race@Airport finden spektakuläre Beschleunigungsduelle über die Distanz einer Viertelmeile (402,34 Meter) statt. Als Teil einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe gilt der Halt in Bottrop-Kirchhellen als der Treffpunkt der Motorsport-, Tuning- und Bikerszene aus dem Rhein-/Ruhrgebiet, Münster- und Sauerland sowie der Niederlande. Das Starterfeld wurde auf 170 Teilnehmer erweitert, „um den Zuschauern noch mehr Action zu zeigen“, sagt Augustin.

Wie gewohnt haben Kinder unter 14 Jahren freien Eintritt. Alle anderen Besucher des Race@Airport zahlen 15 Euro an der Besuchereinfahrt. Es wird keine behördlichen Zutrittsbeschränkungen geben. Auf dem Veranstaltungsgelände stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Das sollten die Besucher unbedingt nutzen, denn auf der Flugplatzstraße gilt ganzjährig absolutes Halteverbot. „Fanartikel sowie Getränke und Essen wie Eis, Donuts, Kaffee und Energydrinks gibt es vor Ort zu moderaten Preisen“, versichert der Veranstalter.

Starts in insgesamt 10 Klassen

Für Zuschauer ist die Einfahrt am Sonntag, 7. August um 9 Uhr geöffnet. Die Fahrbesprechung ist um 10 Uhr und um 10.30 Uhr beginnt das Rennen mit dem ersten Lauf der Klasse 1, Klasse 2, und so weiter. Die Starterinnen und Starter kämpfen in acht Automobil- und zwei Motorrad-Klassen mit allen psychischen und physischen Tricks um Zehntelsekunden. Augustin erklärt, dass so im Verlauf des Tages beispielsweise Reifenluftdrücke, Fahrwerkseinstellungen und das Motormanagement verändert wird.

Es gibt ordentlich was auf die Augen und Ohren: „Fotografieren, filmen, grenzenlose Begeisterung und tosender Applaus ist ausdrücklich erwünscht.“ Für Interessierte ist das Fahrerlager frei zugänglich. Rennfahrer beantworten dort die Fragen von Zuschauern gerne und ausführlich. Um den Besuchern direkte Vergleiche zu bieten, werden die Starts klassenweise durchgeführt. Dabei durchsprinten die schnellsten Fahrzeuge die Renndistanz von einer Viertelmeile in weniger als neun Sekunden und erreichen Zielgeschwindigkeiten um 265 km/h – wohlgemerkt nach 402 Metern.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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