Passendes Timing, nämlich die Umstellung auf die Sommerzeit, ist Anlass genug, um die Softeissaison wieder starten zu lassen. Wie in jedem Jahr warten Sandra und Stephan ungeduldig, übrigens genau wie ihre Besucherinnen und Besucher auch, dass die Softeismaschine von der Jahreswartung zurückgebracht wird und es endlich losgehen kann.
Wer schon mal am Fachwerkhaus am Wiesental 44 war, weiß, dass sich die Chefin vor allem wegen zwei Dingen besonders auf die Saison freut: Der kleine Plausch mit den Gästen und natürlich auch ihre Dekoleidenschaft auszuleben, frische Blumen zu pflanzen und es vor Ort von Jahr zu Jahr hübscher zu gestalten, erfreut sie jedes Mal aufs Neue.
Trotz steigender Material- und Energiekosten ist den Heitmanns wichtig, dass das Eis bei ihnen bezahlbar bleibt, zwar könne man nicht abschätzen, wie sich das Ganze in Zukunft entwickelt, aber auch in diesem Jahr möchten sie bei zwei Euro pro Softeis bleiben. „Wir wollen hier nicht reich mit dem Automaten werden. Das ist und bleibt ein Hobby. Deswegen soll sich jeder auch noch ein Eis leisten können“, betont Sandra Heitmann.
Qual der Wahl
Dabei hat der Kunde die Qual der Wahl: Softeis Natur, wahlweise mit Schokosauce oder Erdbeersauce. Einem alten Mythos stellen sich die Betreiber immer wieder entgegen: Der ein oder andere mag sich noch daran erinnern, im Sommer als Kind kein Softeis essen zu dürfen. Sandra Heitmann gibt aber Entwarnung: „Es ist nicht nur so, dass die Maschine täglich gereinigt wird, es handelt sich ebenfalls um ein geschlossenes System, sodass Bakterien keine Chance haben und man ohne Sorge ein Eis bei uns genießen kann.“
Zu besonderen Anlässen und Feiertagen überlegt sich Sandra Heitmann im Übrigen stets kleine Überraschungen für kleine und große Gäste, regelmäßig vorbeizuschauen lohnt sich also doppelt. Auch dieses Jahr wird es im Übrigen wieder die 10+1 Treuekarten geben.
Sandra und Stephan Heitmann freuen sich, die Saison bei hoffentlich gutem Wetter am 29. März ab 9 Uhr wieder eröffnen zu können.